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NWZonline.de Region Delmenhorst

St. Marien: Kirchengemeinde lässt Bagger anrollen

22.10.2020

Delmenhorst Prozesse und Projekte für die Zukunft ihrer Pfarrei standen im Mittelpunkt eines Treffens der Vorstände von Pfarreirat und Kirchenausschuss der katholischen St.-Marien-Kirchengemeinde Delmenhorst/Ganderkesee. Dafür kamen jetzt neben den Leitungsgremien jeweils ein Vertreter von Gruppen und Vereinen zusammen. 65 seien das in Delmenhorst, rechnete Pfarrer Guido Wachtel vor. Insgesamt seien 95 Menschen zum Konvent zusammengekommen.

Demografischer Wandel

Diskutiert wurden die veränderten Rahmenbedingungen für das Leben in der Pfarrei, so auch die Frage, wie sich der demografische Wandel auf die Aktivitäten der Pfarrei auswirkt. Ein daraus abgeleiteter Schwerpunkt war der Bericht zum Immobilienkonzept, das Pfarreirat und Kirchenausschuss für alle Gebäude der Pfarrei entwickeln wollen.

Die Planungen für bauliche Veränderungen schließen auch den „Roten Dom im Norden“ ein. Der Zugang zur Pfarrkirche ist für behinderte Menschen schwer zugänglich. Das erfuhr ein gehbehinderter Kirchenbesucher mit seinem E-Scooter: Der elektrobetriebene Rollstuhl musste die Türschwelle mit so großem Schwung überwinden, dass er nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kam und gegen das Weihwasserbecken stieß. Für den E-Scooter-Fahrer ging das glimpflich aus – das Becken aber war zerstört. Die Kirche soll nun einen barrierefreien Zugang erhalten, ohne Stufen und Schwellen, dazu eine automatische Türöffnung.

Doch das ist nur der Anfang. Das Pfarrhaus soll abgerissen werden. „Es liegt ein Sanierungsstau von 30 Jahren vor“, sagt Pfarrer Wachtel. Als er vor zwei Jahren nach Delmenhorst kam, sei er erst gar nicht dort eingezogen. Das Pfarrbüro soll aus dem Pfarrhaus ins Pfarrheim umziehen. Dort könne es viel besser mit der Finanzverwaltung zusammenarbeiten. Das Pfarrheim wird dafür umgebaut und saniert. Denn auch Diensträume für den Pfarrer und Angestellte sind dort geplant. Zudem soll ein Aufzug eingebaut werden, um das Haus barrierefrei zu machen. Die Gemeinde kann im Schwesternhaus des früheren katholischen Krankenhauses Wohnungen für den Pfarrer und Gäste einrichten. Zudem werden dort die Büros der Caritas und der Seelsorger zusammengefasst. Dafür kauft das Bischöfliche Offizialat das Haus und stellt es der Gemeinde zur Verfügung.

Sonderheft liegt aus

Gerade ist eine Sonderausgabe der „Aktuellen“ mit den Themen des Pfarrkonvents und allen Informationen erschienen. Dieses Heft liegt in den Kirchen und Gemeindehäusern aus und kann auch über die Homepage der Pfarrei abgerufen werden. St.-Marien ist mit rund 14 000 Katholiken eine der größten Gemeinden im Oldenburger Land. In Delmenhorst ist nur jeder siebte Mensch katholisch.

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