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NWZonline.de Region Delmenhorst

Stadtentwicklung: Investor hegt Pläne für neues Wohngebiet

28.07.2018

Delmenhorst Ein Investor aus dem hessischen Bad Soden, die Wohnen & Leben AG, plant die Bebauung des gut fünf Hektar großen brachliegenden ehemaligen Bahngeländes östlich des Winterwegs mit Geschosswohnungsbauten, Doppelhäusern und Einfamilienhäusern bzw. Reihenhäusern. Dazu haben bereits im Herbst 2017 Gespräche mit der Delmenhorster Stadtverwaltung stattgefunden, wie Stadtbaurätin Bianca Urban bestätigte. Die Politik, sprich der Ausschuss für Planen und Bauen, sei bislang noch nicht mit einbezogen worden, weil noch nichts spruchreif sei.

Als die Pläne von Wohnen & Leben durch Berichte einer örtlichen Tageszeitung bekannt wurden, die zudem zu wissen glaubte, dass die Stadt dem Investor wegen der Lärmemissionen entlang der Bahnlinie Bremen-Oldenburg eine Absage erteilt habe, war die Verärgerung in Reihen der Ratsmitglieder groß. Insbesondere bei dem Ausschussvorsitzenden Heinrich-Karl Albers. Der CDU-Ratsherr attestierte der Stadtbaurätin totale Überforderung.

Inzwischen sind die Wogen geglättet, man hat miteinander geredet, berichtet Urban. Das Projekt sei mitnichten vom Tisch, es werde weiterverhandelt. Jetzt sei der Investor, der das Gelände von einer Tochterfirma der Bahn erworben hat, gefordert. Er müsse Lärmgutachten vorlegen, das Thema Bodensanierung anpacken und danach noch einmal neu planen. Denn der bisher bekanntgewordene Entwurf für die Bebauung des Geländes stößt bei Urban auf Widerstand. Bis zu 420 Wohneinheiten wollte der Investor errichten, für Urban deutlich zu viel. „Solche großformatigen Strukturen passen nicht zu Delmenhorst“, sagt sie. Womit sie die sechs U-förmigen Geschosswohnungsbauten in Entfernung von nur 50 bis 100 Metern von den Bahngleisen im Erstentwurf meint. Die Stadtbaurätin wünscht sich mehr Grünflächen.

Auf dem Areal befand sich mehrere Jahrzehnte lang ein Bahn-Ausbesserungswerk, Anfang der 60er Jahre kam noch ein Tanklager hinzu. Christoph Straub, Vorstand von Wohnen & Leben, rechnet für die Bodensanierung mit Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro. Die Bahn stünde in der Verantwortung, sich daran zu beteiligen. „Das wird sich wahrscheinlich noch ein paar Jahre hinziehen“, glaubt der Investor.

Zur Bahn hin, da ist Straub einer Meinung mit Urban, könne die Bebauung niedriggeschossiger und aufgelockerter werden. Das hätten die vorläufigen Ergebnisse des Lärmgutachtens ergeben. Straub: „Der Schall ist nicht so schlimm, wie wir dachten.“

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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