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NWZonline.de Region Delmenhorst

Hier kommen Erinnerungen hoch

06.12.2017

Delmenhorst Werner Garbas kann’s nicht lassen. Obwohl im Ruhestand, befasst sich der 64-jährige ehemalige Delmenhorster Stadtarchivar immer noch gern mit der Geschichte „seiner“ Stadt. So hat er in den vergangenen zwei Jahren für ein Delmenhorster Anzeigenblatt unter den Arbeitstiteln „Zeitreisen“ und „Delmenhorster Geschichten“ eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht, die sich mit Episoden aus der Delmenhorster Stadtgeschichte befassen. Jetzt ist eine Auswahl davon in teilweise überarbeiteter Form beim Oldenburger Isensee Verlag als Buch erschienen.

„Ich erhielt viel positive Resonanz, aber auch negative Rückmeldungen auf die Anzeigenblatt-Serie“, berichtete Garbas am Dienstag bei der Buchvorstellung im Ladenlokal der Buchhandlung Sabine Jünemann in der Langen Straße. Sich daran orientierend habe er eine Auswahl getroffen sowie Korrekturen und Ergänzungen vorgenommen. „Herzblut“, sagt Garbas, habe aber die entscheidende Rolle bei der Auswahl gespielt. „Ich habe diejenigen Geschichten ausgesucht, in die ich am meisten davon investiert habe.“ Das Ergebnis – ein zunächst in einer 1000er Auflage erschienenes 96 Seiten starkes Büchlein im Karton-Einband im 22 

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 22 Zentimeter-Format mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen, ist ab sofort im örtlichen Buchhandel zum Preis von 12,90 Euro erhältlich. Der Titel lautet „Delmenhorster Zeitreisen und Geschichte(n)“. Garbas will damit die zunächst in einem flüchtigen Presseprodukt veröffentlichten Geschichten über die Zeit retten, denn an dem Aphorismus „Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“ sei viel Wahres dran.

Garbas – das hätte er sich zu seiner aktiven Dienstzeit als Archivar niemals erlauben können, sagt er – hat geschichtliche Fakten und fiktive Erzählelemente miteinander verbunden, um seine Leser mit auf eine kurzweilig zu lesende Zeitreise zu nehmen. So spannt er in 40 Einzelbeiträgen den Bogen von der im Jahr 1450 urkundlich erwähnten Wassermühle in Hasbergen bis zum Delme-Hochwasser im Jahr 1998, das den Anstoß zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens in Schlutter gab. Die Episoden reihen sich wie Mosaiksteine aneinander und eröffnen vielschichtige Einblicke in die Geschichte der Delmestadt. Es handelt sich um Garbas’ 18. Buchveröffentlichung, die für ihn auch ein Stück Selbsttherapie ist: „Ich will meine grauen Zellen in Gang halten.“

„Hier kommen Erinnerungen hoch“, sagte Verleger Florian Isensee bei der Buchpräsentation, „wir haben hier eine Auswahl interessanter Geschichten aus der jüngeren oder älteren Delmenhorster Geschichte in einem Band zusammengefasst.“

Wolfgang Bednarz
Delmenhorst
Redaktion Delmenhorst
Tel:
04221 9988 3

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