Delmenhorst - 4239 Frauen und Männer waren in Delmenhorst im Februar arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen ist damit um 38 Personen (0,9 Prozent) zum Vormonat gestiegen. Im Vergleich zum Februar 2020 ist diese Zahl um 556 Personen (15,1 Prozent) höher. Das geht aus der aktuellen Statistik der Agentur für Arbeit hervor.
Die Arbeitslosenquote für Delmenhorst beträgt im Februar 11,1 Prozent, im Januar lag sie noch bei 11,0 Prozent (Februar 2020: 9,5 Prozent). Auch im Februar wirkten sich die Unsicherheiten der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt aus, schreibt Marc Brouwer, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Delmenhorst, in einer Pressemitteilung. Der Arbeitsmarkt sei abwartend aber relativ stabil.
Mehr Unterbeschäftigung
Von Unterbeschäftigung betroffen waren in Delmenhorst im Februar 5631 Frauen und Männer. Das sind 53 Personen oder 1,0 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2020 liegt der Wert um 244 Personen (4,5 Prozent) höher. Die Unterbeschäftigungsquote liegt aktuell bei 14,1 Prozent (Februar 2020: 13,3 Prozent).
Außerdem haben 28 Delmenhorster Unternehmen im Februar für bis zu 466 Beschäftigte konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Insgesamt haben dies seit April 2020 942 Betriebe für bis zu 11 409 Beschäftigte getan. Erste Zahlen, in welchem Umfang Unternehmen tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen haben, liegen jetzt für August 2020 vor: Demnach haben in der Stadt Delmenhorst 236 Betriebe Kurzarbeit durchgeführt, betroffen waren 1596 Beschäftigte.
Erste Hochrechnungen
Nach ersten Hochrechnungen haben im September 2020 in Delmenhorst 212 Betriebe mit 1271 Beschäftigten Kurzarbeit gemacht. Insgesamt 20 295 Frauen und Männer waren in Delmenhorst am Stichtag 30. Juni sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Im Februar waren für Delmenhorst zudem 551 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Januar ist das ein Plus von 34 (7 Prozent). Im Vergleich zum Februar 2020 gab es 37 Stellen (6 Prozent) weniger. Arbeitgeber meldeten im Februar 132 neue Arbeitsstellen, das waren 31 (19 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn sind damit 232 Stellen eingegangen, das ist eine Abnahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 44 Stellen (16 Prozent). Zudem wurden im Februar 97 Arbeitsstellen abgemeldet, 111 (53 Prozent) weniger als im Vorjahr. Von Januar bis Februar gab es 163 Stellenabgänge, eine Abnahme von 169 (51 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum .
