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NWZonline.de Region Delmenhorst

So lassen sich Unfälle vermeiden

18.10.2019

Delmenhorst Abends wird es früh dunkel, die Straßen sind von rutschigem Laub bedeckt und Nebel behindert die Sicht: In der dunklen Jahreszeit ist im Straßenverkehr besondere Vorsicht geboten. Die NWZ hat bei der Polizeiinspektion Delmenhorst und dem Kreisverband Delmenhorst des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) nachgefragt, was Auto- und Fahrradfahrer beachten müssen.

Vorsicht beim Autofahren

In erster Linie sei es wichtig, dass sich das Fahrzeug in einem verkehrssicheren Zustand befindet, sagt Daniela Seeger, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst. Somit müssen Autofahrer auch rechtzeitig für geeignete Winterreifen an ihrem Pkw sorgen. „Ein bestimmter Zeitpunkt, an dem Winterreifen spätestens aufgezogen sein müssen, wird explizit nicht genannt“, so Seeger. Als Anhaltspunkt nennt sie die bekannte Regel: „Von O bis O“ – sprich von Oktober bis Ostern. Wird ein Fahrzeug ohne entsprechende Bereifung bei winterlichen Verhältnissen bewegt, droht ein Bußgeld von mindestens 60 Euro.

In den Wintermonaten muss zudem gekratzt werden: Scheiben, das Kennzeichen und das Autodach müssen von Schnee befreit sein. Wer lediglich mit einem „Guckloch“ fährt, muss mit einer Strafe rechnen. „Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen, dies gilt auch, wenn man den Motor warmlaufen lässt. Auch hier droht ein Verwarngeld in Höhe von zehn Euro“, so Seeger.

Gerade im Herbst müsse auch vermehrt auf Wildwechsel geachtet werden. In Delmenhorst ist es im vergangenen Jahr zu 22 Wildunfällen gekommen, 2017 waren es 25. Taucht Wild vor dem Fahrzeug auf, sollten Autofahrer stark abbremsen – während sie auf den nachfolgenden Verkehr achten, das Lenkrad festhalten und nicht ausweichen, Fernlicht abblenden und versuchen, durch Hupen das Tier zu vertreiben.

Mit dem Rad unterwegs

Wichtig sei für alle Verkehrsteilnehmer das vorausschauende Fahren: „Die Anhaltewege verlängern sich durch weniger griffigen Untergrund und Gefahren sind durch die Dunkelheit noch später zu erkennen“, sagt die Polizeisprecherin.

Das gilt auch für Fahrradfahrer. „Das allerwichtigste ist beim Radfahren das Licht hinten und vorne“, erklärt Marion Lösking, Vorsitzende des ADFC-Delmenhorst. Laut Polizei sind seit 2013 auch batteriebetriebene Anstecklichter erlaubt, sofern sie den technischen Ansprüchen entsprechen. Auch bei dem Fahrrad sollte auf die Bereifung geachtet werden: So sollten die Reifen nicht blank gefahren sein, erklärt Lösking. Wer auch bei Schnee und Eis auf das Rad nicht verzichten will, könne zudem auf Winterreifen zurückgreifen.

Um für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein, sollten Fahrradfahrer besonders auf die richtige Kleidung setzen. „Wenn man dunkle Kleidung trägt, sollte man zusätzlich eine Warnweste anziehen“, rät Lösking. Diese seien ebenso wie Reflektoren günstig zu erwerben.

Ob sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten, kontrolliert die Polizei in den kommenden Monaten vermehrt. Bei Kontrollen wird auch die Verkehrssicherheit unter die Lupe genommen.

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Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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