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NWZonline.de Region Delmenhorst

Umgestaltung: Neue Impulse für den Bahnhof setzen

17.10.2020

Delmenhorst Der Delmenhorster Ausschuss für Planen, Bauen und Verkehr hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Thema beschäftigt, das die Politik noch auf Jahre begleiten wird: Die Neugestaltung des Bahnhofsbereichs. „In den 90er-Jahren war der Bahnhof als Neubau ein Vorbild für andere Städte, aber inzwischen haben sich die Anforderungen geändert“, sagte Stadtbaurätin Bianca Urban vor den Ratspolitikern.

Mit einem einstimmigen Beschluss sprach sich das Gremium dafür aus, im kommenden Jahr ein Gesamtkonzept erarbeiten zu lassen. Kostenpunkt allein dafür: 90 000 Euro. Erst danach beginnt die konkrete Bauplanung, die ersten Bagger rollen wohl nicht vor dem Jahr 2023.

Visitenkarte der Stadt

„Der Bahnhof und sein Umfeld ist die Visitenkarte der Stadt Delmenhorst. Hier bewegen sich tagtäglich viele Menschen in unterschiedliche Richtungen“, schreibt die Stadtverwaltung in der Beschlussvorlage. Ziel ist es, diesen zentralen Punkt der Stadt sowohl gestalterisch als auch funktional aufzuwerten. „Die Neugestaltung soll der Strategie der städtischen Klimaanpassung mit den Elementen Grün, Wasser und Energie folgen“, so die Verwaltung. „Ziel ist, mehr Aufenthaltsqualität, Sicherheit, neue Mobilitätsangebote, weniger KFZ-Verkehr, mehr Grün und adäquate Nutzungen zu schaffen.“

In einem ersten Schritt geht es im kommenden Jahr um einen Beteiligungsprozess mit zentralen Akteuren sowie den Bürgern der Stadt. So sollen Ideen erarbeitet werden, die in das Konzept mit einfließen. Einige Vorschläge haben die politischen Parteien des Stadtrats in der Vergangenheit aber bereits in Form von Anträgen eingebracht. Dazu zählen etwa das Car-Sharing, eine Fahrradverleihstation oder Grün- und Freiflächen. Im vergangenen Jahr hatte der Rat eigentlich auch den Beschluss gefasst, für 50 000 Euro Fahrradboxen am Bahnhof zu errichten. Daraus ist bislang noch nichts geworden. In der Vorlage heißt es dazu, die Boxen könnten eine Vorfestlegung sein, die auch Fördermöglichkeiten blockiert. Deshalb soll nun erst das Gesamtkonzept stehen. Die bereits bewilligten 50 000 Euro will die Stadt demnach für die Planungskosten ausgeben.

Die Sitzung war auch mit dem ersten öffentlichen Auftritt von Stadtbaurätin Urban verbunden. Im Januar wollte der Stadtrat sie eigentlich vorzeitig abwählen, weil sie aus familiären Gründen nicht mehr vollständig ihren umfangreichen Aufgaben als Spitzenbeamtin nachkommen konnte. So lautete zumindest die offizielle Begründung.

Mit Arbeit unzufrieden

Sicher ist, dass es auch Ratspolitiker gab, die mit ihrer Arbeit schlicht unzufrieden waren. Der Bund der Steuerzahler rechnete dem Rat aber vor, dass Urban bis zu ihrem Vertragsende im April 2024 noch 72 Prozent ihres Gehalts zugestanden hätten: 338 000 Euro. Dieser Griff in das Steuersäckel war zu tief. Die für die Abwahl notwendige Mehrheit aus 34 Stadtratsmitgliedern zerbrach, FDP und UAD machten nicht mehr mit.

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