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NWZonline.de Region Delmenhorst

Umwelt: Annahmestellen sollen bleiben

16.05.2020

Delmenhorst Die Debatte um die Erneuerung der Abfallannahmestellen in Delmenhorst nimmt noch kein Ende. Grundsätzlich bestand am Donnerstag im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Gewässerschutz zwar Einigkeit darüber, dass eine Neukonzeption der Annahmestellen notwendig ist. Doch wie diese genau auszusehen hat – darüber sind sich Verwaltung und Ausschussmitglieder uneins.

Die Annahmestellen an der Steller Straße, an der Lemwerderstraße und am Burggrafendamm sind mittlerweile zu klein und zu alt, es fehlen Sozialräume und Überdachungen. Also wurde ein Rückkonsumzentrum (RKZ), ein zentraler Wertstoffhof, an der Steller Straße geplant.

Dass dann an den beiden andere Standorten nur noch die Entsorgung von Grünabfall, Altpapier und Glas möglich sein soll, stieß bei den Ausschussmitgliedern auf Unverständnis. Für Ratsherr Heinrich-Karl Albers (CDU), der auch Vorsitzender des Umweltausschusses ist, kommt diese Möglichkeit „überhaupt nicht in Frage“. Er befürchte ein zu hohes Verkehrsaufkommen für die Anwohner der Steller Straße und deren Umgebung und durch die weiteren Anfahrtswege für Bürger aus anderen Stadtteilen einen erhöhten CO2-Ausstoß, „der dem Ansinnen einer Klimamusterstadt widerspricht“. Diese Ansicht teilten viele der Ausschussmitglieder, Peter Stemmler (UAD) sprach gar von einem „Klima-Killer“.

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Diese Sorgen konnte auch Heinz Mazur vom Gutachterbüro PGT, das mit der Prüfung der verkehrlichen Mehrbelastung durch das RKZ rund um die Steller Straße beauftragt ist, nicht vertreiben. Er betonte bei der Vorstellung der Ergebnisse der Verkehrsprüfung, dass das RKZ zu keiner Verschlechterung der Verkehrsbelastung führen werde. Jürgen Müller-Schönborn, Fachdienstleiter Umwelt, ergänzte, dass die Grünabfallfahrten den Großteil ausmachten und durch die weiterhin mögliche Abgabe an der Lemwerderstraße und am Burggrafendamm die Fahrten zur Steller Straße um elf Prozent gesenkt werden könnten.

Der Ausschuss stimmte dann zwar für die Realisierung des RKZ, allerdings sollen die Möglichkeiten zur Entsorgung an den Standorten Lemwerderstraße und Burggrafendamm erneut geprüft werden. Zur Verkehrslenkung soll nach Empfehlung des Ausschusses die Sperrung der Steller Straße zwischen Annenheider Straße und Feldhusstraße einschließlich der Einrichtung einer Busschleuse durchgeführt werden.

Jana Budde Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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