Delmenhorst - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Vorfreude steigt: Für die Organisatoren des Delmenhorster Hökermarkts beginnt langsam aber sicher die „heiße Phase“. Am Sonntag, 14. April, steht die Innenstadt von 11 bis 16 Uhr im Zeichen von „Handeln und Feilschen“.

Die Bandbreite an den Ständen soll dabei wieder so vielfältig wie in den vergangenen Jahren sein: Von Büchern über Kleidung und Schmuck bis hin zu Spielzeug – für jeden Interessierten soll wieder etwas dabei sein. Seit 2007 findet der Hökermarkt in Kooperation zwischen der Marktveranstaltung Janssen GmbH und der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft nun schon statt – an den Voraussetzungen geändert hat sich seitdem kaum etwas.

Damals wie heute gibt es eine goldene Regel: „Wir wollen den Charme des Hökermarktes erhalten. Deshalb dürfen nur Privatverkäufer einen Stand bei uns betreiben“, erklärt Marvin Oetken von der Marktveranstaltung. Nachdem der Markt in den vergangenen beiden Jahren im Mai stattfand, ist man nun wieder in den April zurückgekehrt. „Das hängt mit weiteren Veranstaltungen zusammen“, erklärt Eyke Swarovsky von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Ab Montag, 4. März, können Marktbeschicker einen Standausweis bei der Touristinfo im Rathaus erhalten. Die Standgebühr beträgt dabei acht Euro pro laufenden Meter. Die Länge des Standes muss zwischen drei und fünf Metern liegen. Maximal können 500 Stände vergeben werden. „In den vergangenen Jahren waren es um die 250 Standbetreiber“, berichtet Marvin Oetken. Kinder bis einschließlich 14 Jahren können auf einer Decke von bis zu 1,50 Metern Breite kindertypsche Sachen ohne Standgebühren und Standausweise verkaufen.

Am 14. April können die Marktbeschicker dann von 6 bis 10 Uhr ihre Stände in der Fußgängerzone vom Rathausplatz über den Mühlendamm, der Langen Straße und Bahnhofstraße bis hin zum Schweinemarkt aufbauen und ihre Ware von 11 bis 16 Uhr zum Verkauf anbieten. „Im Vorfeld gibt es keine Standnummern, die Plätze werden erst vor Ort zugewiesen“, erklärt Oetken. Ziel sei es, die Stände möglichst lückenlos zu platzieren. „Bisher ist uns das immer recht gut gelungen.“

Ein vielfältiges und reichhaltiges Angebot an Getränken und Speisen lockt die Marktbesucher zum Verweilen an. „In den vergangenen Jahren war der Markt immer ein Besuchermagnet“, berichtet Eyke Swarovsky. Die Organisatoren hätten nichts dagegen, wenn es auch 2019 wieder so ist.