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NWZonline.de Region Delmenhorst

Wie steht es um die Elektromobilität?

14.09.2018

Delmenhorst Die Stadt möchte die Elektromobilität in Delmenhorst voranbringen und hat dafür ein Elektromobilitätskonzept in Auftrag gebeben. Dieses wurde in dieser Woche im Verkehrsausschuss vorgestellt. Das Ingenieurbüro Planersocietät war zuvor mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt worden. Zum aktuellen Stand des Projektes berichtete Dr. Sebastian Schröder-Dickreuter. Ziel ist es, noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres die notwendigen Maßnahmen umzusetzen.

Deutschlandweit gibt es laut Vortrag etwa 53 000 Elektroautos, in Delmenhorst liegt der Bestand bei 23 Fahrzeugen. Gestartet wurde das Projekt im Januar. Die erste Planungsphase beinhaltete eine Bestandsaufnahme. Dazu gehörte auch eine Auftaktveranstaltung beim Autofrühling im April. Dort wurde das Projekt vorgestellt und eine Podiumsdiskussion gehalten. Bürger hatten hier die Möglichkeit, Anregungen und Ideen einzubringen: Ladestationen, eine Infrastruktur am Wohnort und Preissenkungen wurden als Erwartungen geäußert, Hemmnisse seien nach den Angaben der Bürger die Reichweite, Kosten und fehlende Ladestationen.

Anschließend erfolgte eine Bedarfs- oder Potenzialanalyse. In dem Zeitraum von Ende Mai bis Anfang Juni nahmen etwa hundert Menschen an einer Onlineumfrage teil. „Wir wollten damit ein Stimmungsbild auffangen – Wie gut sind die Bürger informiert, und wie ist ihre Einstellung zur Elektromobilität?“, erklärte Schröder-Dickreuter. Die Antworten seien zufriedenstellend gewesen. Beispielsweise waren die häufigsten Antworten auf die Frage „Was assoziieren Sie mit Elektromobilität?“ gewesen: sauber, leise, geringe Reichweite. Gefördert werden sollten nach der Umfrage besonders der Bus- und der Pkw-Verkehr. Schröder-Dickreuter betonte, dass die Umfrage nicht repräsentativ sei und lediglich ein Situationsbild abgeben solle. Darüber hinaus wurden Interviews mit 20 weiteren Interessengruppen wie Stadtwerken, Autohändlern, der Kfz-Innung und den Berufsbildenden Schulen geführt. Soweit zum aktuellen Stand.

In der nächsten Etappe soll es bereits in Richtung Zielformulierung gehen. Im November wird es dazu einen Workshop geben, „in dem Ziele erarbeitet, hinterfragt und festgesetzt werden“, erläuterte Schröder-Dickreuter. Politik, Verwaltung und Verbände sollen eingebunden werden.

Im Dezember sollen dann konkrete Ziele formuliert werden, um im Januar einen politischen Beschluss herbeizuführen. Noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres ist geplant, das Elektromobilitätskonzept umzusetzen.

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
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