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Aktualisiert vor 15 Minuten.

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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Chancen stehen nicht schlecht“

17.11.2018

Delmenhorst Wird die Stadt Delmenhorst beim bundesweiten Vorlesetag „Vorlesestadt des Jahres“? „Die Chancen stehen nicht schlecht“, sagt Maren Michels, Mitarbeiterin der Stadtbücherei und seit September 2017 als Koordinatorin mit der Vorbereitung des Tages befasst. Gemessen an seiner Größe, stünde Delmenhorst mit 240 Vorlese-Aktionen zumindest weit oben, glaubt die Koordinatorin. Delmenhorst bewirbt sich in den beiden Kategorien „Aktivste Stadt“ und „Außergewöhnlichste Stadt“.

Eine ganze Stadt lässt sich vorlesen: Gruppen, Vereine, Schulen und ganz viele völlig unterschiedliche Institutionen, vom Nachbarschaftsbüro Düstern­ort bis zum Hanse-Wissenschaftskolleg, beteiligten sich am Freitag an dem Vorlesetag, der auf eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung „Die Zeit“, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung zurückgeht. Die Stadt Delmenhorst beteiligt sich zum ersten Mal an dem seit 2004 stattfindenden Wettbewerb, denn um einen solchen handelt es sich.

Büchereileiterin Anika Schmidt hatte schon einmal an ihrer früheren Wirkungsstätte in Bremen eine Bewerbung auf den Weg gebracht und will dies mit Unterstützung der Buchhändlerin Sabine Jünemann auch in Delmenhorst versuchen. Mit einer Entscheidung ist in vier bis fünf Wochen zu rechnen.

Dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt waren, bewies am Freitagmittag das Nachbarschaftsbüro Düstern­ort. „Buchstabensuppe an der Bücherbox und Lyrik vom Balkon“ war die im Team entwickelte Aktion überschrieben, die unter strahlender Novembersonne stattfand. Zuerst gab es Buchstabensuppe, gekocht von Nachbarschaftsbüro-Mitarbeiter Johannes Orth. Nach der Stärkung lasen er und seine Kollegin Bea Brüsehoff kleine Gedichte von Heinz Erhardt und Joachim Ringelnatz vor, wobei ein Balkon als Tribüne diente. Eine anregende Mittagspause, in der viel gelacht wurde.

„Lesen ist einfach so wichtig, Bücher sind wichtig“, sagt Bea Brüsehoff. Deswegen betreibe das Nachbarschaftsbüro auch seit anderthalb Jahren in einer ausrangierten Telefonzelle die „Bücherbox“ – ein Umschlagplatz für gebrauchte Bücher jedweder Couleur, der laut Brüsehoff rege in Anspruch genommen wird.  

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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