Delmenhorst - Im Sommer 2016 hat es sich organisiert – das Seniorennetzwerk Delmenhorst. 32 Organisationen haben sich zusammengefunden, um Senioren und vor allem auch ihren Angehörigen in jeder Lebens- und Notlage weiterzuhelfen. Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Hospizdienst, der Seniorenbeirat, der Malteser Hilfsdienst, die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und viele weitere Vereine und Organisationen sind im Netzwerk vertreten.

„Uns geht es darum, unsere Kräfte nutzbringend zu bündeln, Versorgungslücken zu schließen und die Interessen der Senioren zu stärken“, erklärt Nicole Zakrzewski vom Bauverein Delmenhorst. Dafür hat sich das Netzwerk etwas Besonderes überlegt. In Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst ist eine Vortragsreihe entstanden. Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag, 3. Februar, von 11 bis 15 Uhr in den Räumen der VHS, Am Turbinenhaus 11, statt. Experten des Seniorennetzwerkes werden dann vorstellen, was Interessierte in Zukunft erwarten können. „Wir werden viele Stände aufbauen und zu Themen wie Wohnen, Versorgen, Sicherheit und Mobilität beraten“, sagt Zakrzewski.

Im Lichthof der VHS werden die Organisationen sich präsentieren. Jeweils um 12 und um 14 Uhr wird Heidrun Köllner vom Gesundheitszentrum am St. Josef-Stift Entspannungsübungen anbieten. Die AOK stellt ihre Notfallmappe vor, einen kostenlosen Sehtest bietet Kunk Augenoptik an. Die Awo führt Gedächtnistrainings durch, auch in Sachen EDV wird es einiges zu lernen geben. Um das leibliche Wohl kümmert sich das DRK mit Kaffee, Kuchen und Suppe.

In den darauffolgenden Monaten finden an der VHS sieben Veranstaltungen des Seniorennetzwerkes statt. So zum Beispiel am Freitag, 9. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr unter dem Titel „Hilfe! Meine Eltern werden alt!“. Am Freitag, 1. Juni, geht es von 18 bis 19.30 Uhr um Fragen rund um eine Vorsorgevollmacht. Nicht nur an die Senioren selbst, sondern vor allem auch an die Angehörigen richtet sich die Vortragsreihe, die das Netzwerk organisiert hat. „Manchmal gerät die Familie spontan in brenzliche Lagen. Dann müssen sie wissen, was zu tun ist. Dabei wollen wir helfen“, erklärt Ulf Kors vom Seniorenbeirat.

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