DELMENHORST - Der Kreisverband Delmenhorst der Partei „Die Linke“ steht ganz unter dem Motto „Change“: 14 Kandidaten wollen bei der Kommunalwahl am 11. September dieses Jahres antreten. Ihr Wahlprogramm steht für Veränderungen in der Stadt.

Ein Ziel der Partei sei der Rückkauf des EWE-Stromnetzes durch die Stadtwerke Delmenhorst und die Eigenvermarktung von Netz und Strom, so Volker Wohnig, kommunalpolitischer Sprecher der Partei. Außerdem wollen die Linken nicht nur eine Leerstandssteuer für die Innenstadt, sondern auch eine Bettensteuer als Hotel- und Kur-Abgabe einführen. „Die Stadt ist pleite“, sagt Vorstandssprecher Peter Vogel. „Wir brauchen Möglichkeiten, Geld einzunehmen. Dafür wollen wir aber nicht die Menschen belasten, die am wenigsten haben.“

Weitere Schwerpunktthemen sind unter anderem die Einrichtung einer zweiten Integrierten Gesamtschule (IGS), die Belebung der Innenstadt und in dem Zuge eine Neuausrichtung des Parkplatzangebotes, die Einrichtung eines alternativen Jugendtreffs sowie die Einführung eines Sozialpasses.

Den Wahlkampf treten folgende Kandidaten an: Volker Wohnig, Vedat Sevimli, Bärbel Arbeiter und Yildiz Suleyman (Wahlbereich I, West); Peter Vogel, Gerold Warrelmann und Margot Endemann (Wahlbereich II, Nord); Petra Dombrowe, Ugur Sevimli, Alexander Panier und Uwe Brümmel (Wahlbereich III, Ost); Rolf Döding, Andrea Otte und Dieter Stubbemann (Wahlbereich IV, Süd). Für den Ortsrat Hasbergen kandidiert Gerold Warrelmann.