DELMENHORST - Die Gewerkschaft „Verdi“und die Nachfolgegesellschaft verhandelten bis in die Nacht. Am 31. Juli schließt der Supermarkt nun endgültig.
Es ist beschlossene Sache: Der Wal-Mart an der Seestraße schließt am 31. Juli. 65 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Nach bis in die Nacht dauernden Verhandlungen zwischen der Nachfolgegesellschaft von Wal-Mart und der Gewerkschaft „Verdi“ mit Gewerkschaftssekretär Heiner Schilling an der Spitze kam es am Dienstag zu einer Einigung.
Danach gibt es einen Sozialplan. Er ermöglicht den Mitarbeitern einen Wechsel in eine andere Filiale des Konzerns, oder sie ziehen den endgültigen Schlussstrich und erhalten eine Abfindung. Alternativ besteht noch die Möglichkeit, für maximal ein Jahr in eine noch aufzubauende Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft zu wechseln. Falls sich in naher Zukunft doch noch ein Nachfolgeunternehmen für den Laden an der Seestraße findet, haben die jetzt noch dort Beschäftigten einen Anspruch darauf, übernommen zu werden.
Weiterhin völlig ungeklärt ist laut Heiner Schilling die Zukunft des zweiten Delmenhorster Wal-Marts am Reinersweg. Bislang hält der Metro-Konzern weiter an der Ende vergangenen Jahres für Ende Juli angekündigten Schließung fest. Gespräche gab es laut Schilling noch nicht.
