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NWZonline.de Region Delmenhorst

Abschied von Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke

05.07.2019

Delmenhorst Mit Musikeinlagen, Reden und Geschenken wurde Cordula Fitsch-Saucke, Schulleiterin am Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst, in den Ruhestand verabschiedet. 20 Jahre hatte die 66-Jährige dieses Amt inne. „Meine Arbeit hat mich immer ausgefüllt und erfüllt“, sagte sie in ihrer Rede.

Die Reihen im Maxe-Campus waren gefüllt, viele, die Fitsch-Sauckes Weg, vor allem beruflich, begleitet hatten, waren gekommen. Darunter auch Oberbürgermeister Axel Jahnz. „Es gab so viele Herausforderungen in den letzten Jahren, gerade was die Schulen betrifft. Jede Herausforderung sind Sie klar und strukturiert angegangen“, sagte Jahnz in einer Ansprache. Der Oberbürgermeister lobte die Gradlinigkeit und Verlässlichkeit und beendete seine Rede mit den persönlichen Worten: „Ich mag Sie.“

20 Jahre, das ist eine lange Zeit. Schüler die in diesem Jahr ihr Abi machten, waren bei Fitsch-Sauckes Dienstantritt im Max-Planck noch nicht einmal geboren. Vor dieser langen Zeit zog auch Frank Timmermann, Dezernent der Landesschulbehörde Osnabrück, seinen Hut. Zwei Eigenschaften der Schulleiterin würdigte er im Besonderen: „Das ist zum einen Ihre Menschlichkeit; dass Sie in erster Linie den Menschen sehen und nicht das System.“ Zweitens habe Fitsch-Saucke immer innere Ruhe bewiesen. Er wünschte ihr, dass sie in ihrer neu gewonnenen Freizeit zur Ruhe kommen möge und viel Zeit mit der Familie verbringen könne.

„Sie haben es geschafft, die intrinsische Motivation bei Kollegen immer wieder zu wecken und zu verstärken“, wendete sich auch der stellvertretende Schulleiter Andreas Langen an die zu Verabschiedende. In ihrer Amtszeit als Schulleiterin hat Fitsch-Saucke für die Umsetzung vieler Projekte und Ziele der Schule gesorgt. Sie hat das Musikprofil an der Schule eingeführt. Durch ihr Wirken konnte in einer Initiative einer Schülergruppe des neunten Jahrgangs im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Politikunterricht eine Petition zur Änderung des Grundgesetzartikels drei erarbeitet werden. Das Ziel der Aktion: Der Begriff „Rasse“ solle durch „Ethnie“ ersetzt werden.

Sonja Blaß, Vorsitzende des Schulelternrates, erzählte von ihrer ersten Begegnung mit Fitsch-Saucke, als sie aufgeregt ihren Sohn am Gymnasium anmelden wollte. „Sie blieben so gelassen und strahlten eine Ruhe aus“, schilderte Blaß.

„Wir schätzen, dass Sie uns immer direkt ihre Meinung gesagt haben“, kam von Schülersprecherin Anna Tonagel. „Sie brachten so eine Autorität mit, dass es nie nötig war, die Klasse zu beruhigen“, erinnert sie sich an Erlebnisse in ihrer fünften Klasse.

Für ihr langjähriges Wirken bekam Fitsch-Saucke bei ihrer Entlassung das ein oder andere Geschenk überreicht. So erhielt die Pädagogin unter anderem einen Gutschein für ein Konzert ihrer Wahl in der Elbphilharmonie in Hamburg, Bücher und einen Gutschein für die Goethe-Ausstellung in Bonn.

Freya Adameck Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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