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NWZonline.de Region Delmenhorst

Frauen stehen füreinander ein

13.02.2020

Delmenhorst Ein Beamer wirft eine bunte Zeichnung an die Wand, zu sehen ist unter anderem die simbabwische Landesflagge. In einem Raum des Gemeindehauses der Familienkirche St. Stephanus in Delmenhorst haben sich rund 20 Frauen getroffen, angeregt unterhalten sie sich. Auf den Tischen ringsherum wurden diverse Speisen angerichtet. Auch hier spielt die Kultur des afrikanischen Landes eine Rolle. „Wir wollen Geschmack machen auf Simbabwe und den Weltgebetstag“, so Pfarrerin Nele Schomakers.

Mit einem großen Organisationsteam bereitet sie sich seit Dezember auf den Weltgebetstag vor und beschäftigt sich mit Simbabwe. Dieser wird weltweit am Freitag, 6. März, gefeiert. In Delmenhorst gibt es dann Gottesdienst um 15.30 Uhr im Gemeindehaus der Stadtkirche und um 19 Uhr in der Kapelle St. Stephan.

Unter dem Motto „Steh auf (nimm deine Matte) und geh!“ haben Frauen aus Simbabwe die Gottesdienste vorbereitet. Der Satz entstammt der biblischen Heilungsgeschichte. „Es geht um einem Gelähmten, der an einem See auf Heilung wartet. Jesus kommt und sagt zu ihm ,Steh auf, nimm deine Matte und geh’. Die Matte symbolisiert das, was uns lähmt“, erklärt Schomakers. Es gehe darum, was Menschen selbst verändern können.

Es handelt sich um einen ökumenischen Gottesdienst. In der Kirchengemeinde St. Stephanus sind Evangelistinnen, Katholikinnen, Aramäerinnen, Baptistinnen und Methodistinnen beteiligt. „Genauso ist die Bewegung vor 130 Jahren in Amerika entstanden“, freut sich die Pfarrerin über die Vielfalt. Inzwischen sei es die größte kirchliche Laienbewegung der Welt.

Jedes Jahr werden die Gottesdienst von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. „Wir zeigen damit die Solidarität mit den Frauen aus dem jeweiligen Land“, sagt Schomakers. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Kollekte, die in Projekte aus den Ländern fließt. „In Simbabwe geht es vor allem darum, die Rechte von Frauen in der Familie zu stärken“, erklärt Renate Krön aus dem Organisationsteam. Häusliche Gewalt, Bildung und HIV-Bekämpfung seien andere wichtige Themen.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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