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NWZonline.de Region Delmenhorst

Winterwetter birgt Gefahren: Eisige Idylle: Betreten bleibt verboten

15.02.2021

Delmenhorst Sobald es friert, gelten Seen und anderen Gewässern sehnsüchtige Blicke und der Wunsch, das Eis auch betreten zu dürfen. „Das schöne Farbspiel am Himmel über dem Mili-See ist magisch und auch trügerisch“, schreibt Rosemarie Kulhoff. Die Hobbyfotografin hat unserer Redaktion das hier abgedruckte Bild zugesandt. Immer wieder hat sie während ihrer Fotosafari Kinder und Jugendliche gesehen, die aufs Eis wollten.

Lebensgefahr besteht

Auf den zugefrorenen Flächen ist nirgendwo im Stadtgebiet das Betreten oder gar Schlittschuhlaufen gestattet: Seitens der Stadtverwaltung werden aus haftungsrechtlichen Gründen überhaupt keine Wasserflächen mehr zur Winternutzung freigegeben. „Bei kurzen Frostperioden besteht vielmehr Lebensgefahr, weshalb vom Betreten der Eisflächen sogar dringend abgeraten werden muss“, sagt Rathaussprecher Timo Frers auf Nachfrage unserer Zeitung. Grundsätzlich sei jedes Gewässer individuell zu bewerten, abhängig von der örtlichen Situation. „Aber eine Freigabe von Eisflächen seitens der Stadt erfolgt nicht mehr“, betont Frers. In diesem Jahr werde es auch keine Flutung der Hotelwiese für ein Eislaufvergnügen geben – das sei schon aus Gründen des Infektionsschutzes unmöglich.

Vor dem Betreten zugefrorener Gewässer warnt auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Solange sich keine rund zehn Zentimeter dicke Eisschicht bilden konnte, sollte vom zu dünnen und darum gefährlichen Eis Abstand gehalten werden, sagt Andree de Vries.

„Wie 1000 Stecknadeln“

„Ein Sturz ins kalte Wasser verursacht Schmerzen wie von 1000 Stecknadeln“, sagt der Strömungstaucher. Wer eingebrochen ist, verliere eher die Kraft, weil er Stiefel und Winterjacke trägt, die ihn schwerer machen und nach unten ziehen. Hinzu kommt, dass durch die Kälte des Wassers die Muskeln verkrampfen. Er rät dringend davon ab, jemandem aufs Eis zu folgen, der eingestürzt ist. „Das Eis wird zu den Kanten hin immer weiter abbrechen, der vermeintliche Retter gerät selbst in Gefahr.“ Man solle die DLRG in Gefahrensituationen über den Notruf 112 verständigen.

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