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NWZonline.de Region Delmenhorst

Rücktritt hat viele überrascht

13.03.2019

Delmenhorst Mit seiner Entscheidung, als Geschäftsführer der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dwfg) zurückzutreten, hat Axel Langnau am Montag viele überrascht. In einem persönlichen Gespräch hatte er Oberbürgermeister Axel Jahnz darum gebeten, zum 1. April von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Seinen Dienst möchte Langnau innerhalb der Stadtverwaltung fortsetzen.

Bettina Oestermann, Vorsitzende des Aufsichtsrates, hatte am Montag davon erfahren. Der Aufsichtsrat werde sich bemühen, eine Lösung für den Übergang zu finden und die Nachfolge regeln. „Das muss bald passieren.“

Langnau sei eine „präsente Person, es wird schwer, ihn zu ersetzen“. Er habe jedoch mit Eduard Ruppel einen „tüchtigen Prokuristen“ und fleißige Mitarbeiter. Da es bei der dwfg ein weites Aufgabenfeld gebe, müsse der Nachfolger breit aufgestellt sein. Die Gesellschaft sei unter anderem zuständig für das Immobilienmanagement oder für die Begleitung neu angesiedelter Unternehmen.

Die dwfg habe unter Langnau viele Veranstaltungen initiiert, die über die Stadtgrenzen hinaus bekannt seien, wie etwa das Stadtfest oder Graf Gerds Stadtgetümmel. Dies habe dem Image Delmenhorsts „einen positiven Schub“ gegeben.

„Es muss auf alle Fälle weitergehen“, sagt Hans-Ulrich Salmen, Vorsitzender des Fördervereins der örtlichen Wirtschaft Delmenhorst. Mit dem Rücktritt habe der Verein nicht gerechnet. Die dwfg habe zwar sehr gute Mitarbeiter. Dennoch sei es nötig, möglichst bald mit dem Aufsichtsrat und der Stadt zusammenzukommen.

„Er hat die dwfg und Delmenhorst geprägt“, sagt Salmen. Auch, wenn Förderverein und Gesellschaft manchmal unterschiedliche Vorstellungen hatten, schätze er Langnaus Arbeit sehr.

Britta Franke, Kreishandwerksmeisterin, hat am Montag von dem Rücktritt erfahren. Sie bedauert, dass Langnau seinen Posten aufgeben möchte. „Er wird eine große Lücke hinterlassen.“ Langnau habe stets ein offenes Ohr für die Kreishandwerkerschaft gehabt. Für seine Entscheidung zeigte sie Verständnis: „Gesundheit hat die oberste Priorität.“

Kritische Stimmen kommen aus der Fraktion Bürgerforum/Freie Wähler/Unger. Eva Sassen forderte in einer Pressemitteilung von Jahnz und Oestermann, „die wahren Gründe“ für den Rücktritt bekannt zu geben.

Zuletzt war bekannt geworden, dass das Rechnungsprüfungsamt die städtischen Betriebe überprüfen möchte.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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