• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

„Bunt und einladend sollte es werden“

11.05.2018

Delmenhorst Bunt und einladend ist er geworden, der Vorplatz zum Nachbarschaftszentrum Wollepark an der Westfalenstraße. Statt der dunklen, überdachten Gasse vor dem Eingang gibt es nun helle Säulen, mehrfarbige Schriftzüge und viel Licht. Gemeinsam mit allen Helfern und Akteuren der Umgestaltung wurden die Kunst- und Bauprojekte am Dienstagnachmittag bei Keksen und Getränken eingeweiht.

„Als ich zum ersten Mal hierher kam, habe ich den Eingang gar nicht gefunden“, erinnert sich Erika Bernau, die Quartiersmanagerin im Wollepark. „Das konnte so nicht bleiben, bunt sollte es sein.“ Also seien Kooperationspartner für eine Modernisierung gesucht und gefunden, Ideen entwickelt und die Menschen des umliegenden Wohnviertels mit einbezogen worden.

Das Programm „Jugend stärken im Quartier“ baute in einer Osterferienaktion eine „Chill-Ecke“ aus Paletten. Mitgeholfen haben dabei Schüler der Oberschule Wilhelm-von-der-Heyde und die Mosaikschule mit der Delmenhorster Jugendstiftung. „Hier wurde gesägt, gefeilt und gestrichen, das war toll zu beobachten“, freut sich Bernau über das Engagement.

Doch die Paletten sind nicht das einzige Projekt, welches nun den Vorplatz verschönert. Gemeinsam mit zwei jungen Bremer Künstlern konnten alle, die Lust hatten, den Graffiti-Schriftzug „Nachbarschaftszentrum“ auf das Vordach des Gebäudes sprühen. „So ist nach außen jetzt ganz deutlich sichtbar, dass hier alle willkommen sind“, macht Bernau deutlich.

In einer weiteren Osterferienaktion haben Kinder aus dem Hortbereich der Parkschule und der Käthe-Kollwitz-Schule gemeinsam mit Magdalena Vonsien von der Delmenhorster Malwerkstatt die nun weiß gestrichenen Säulen im Eingang gestaltet: „Herzlich Willkommen“ steht dort in verschiedenen Sprachen. „Zuerst wurden Schablonen vorbereitet und dann haben die Kinder und Jugendlichen mit bunten Farben die Schriftzüge aufgetupft“, erklärt Vonsien das Prinzip. Finanziell gefördert wurde diese Mal-Aktion durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“.

Ein im Vergleich auffälligeres Projekt ist der bunte „Menschenzaun“ entlang der Eingangsgasse. Ebenso über „Demokratie leben“ gefördert, kamen viele Menschen zusammen und fungierten zum Teil als Schablone, die dann auf Holz gezeichnet, ausgesägt und bemalt wurde. „Plötzlich stand dann ein Geschenk vor der Tür“, sagt Bernau lächelnd. Damit meint sie Issa Alkass. „Er kam rein und sagte, er habe vormittags Zeit und wolle uns gern helfen. Einfach nur toll“, ist Bernau noch immer beeindruckt. Täglich kam Alkass und sägte die Figuren aus, grundierte und schliff sie, bis sie anschließend an einen Pfosten geschraubt werden konnten, wo sie die Ankommenden willkommen heißen.

Imke Harms
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.