• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

Delmenhorster Wasser nach Bremen?

04.04.2016

Delmenhorst Die Stadt Delmenhorst könnte das in einem neuen Graft-Wasserwerk gehobene Trinkwasser nach Bremen verkaufen, denn in der benachbarten Hansestadt droht schon in wenigen Jahren ein Trinkwasser-Engpass. Beide Partner hätten davon Vorteile: Delmenhorst wäre sein Zuviel an Wasser los, ohne vorzeitig aus dem bis 2029 laufenden Zuliefervertrag mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) aussteigen zu müssen, was mit hohen Strafzahlungen verbunden wäre, und Bremen könnte eine Versorgungslücke schließen. Zurzeit bezieht Bremen einen namhaften Teil seines Trinkwassers aus dem Landkreis Verden, dort aber soll schon in wenigen Jahren die Fördermenge reduziert werden – die Stadt braucht einen neuen Wasserlieferanten.

Genau hiermit wird sich der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Gewässerschutz an diesem Dienstag, 5. April, befassen (Beginn um 17 Uhr im Rathaus, großer Sitzungssaal). Die Ratsmitglieder Marianne Huismann (Grüne), Andrea Meyer-Garbe (SPD) und Volker Wohnig (Linksfraktion Pro Delmos) haben einen Antrag gestellt, in dem der Oberbürgermeister aufgefordert wird, unter Einbeziehung der Stadtwerkegruppe sofortige Gespräche mit Jens Tittmann, Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, und der Bremer Stadtwerke-Gruppe zu führen, um auszuloten, ob ein Trinkwasserverkauf nach Bremen realisierbar ist. Laut Verwaltung hat dazu bereits ein erstes Telefongespräch zwischen Oberbürgermeister Axel Jahnz und dem Regierenden Bürgermeister Carsten Sieling stattgefunden.

Auch anderswo, im Oldenburger Münsterland, hat man sich bereits Gedanken über den Delmenhorster Wasser-Überschuss gemacht. Die Interessengemeinschaft für umweltverträgliche Wasserförderung (IGUVW) aus Holdorf (Kreis Vechta) wehrt sich seit Jahren gegen eine vom OOWV geplante Erhöhung der Wasser-Fördermenge wegen der befürchteten negativen Folgen für die Umwelt. Die Initiative wirbt dafür, dass der OOWV der Stadtwerkegruppe das in einem neuen Graft-Wasserwerk gewonnene Wasser abkauft und über die vorhandenen Rohrleitungsnetze nach Holdorf leitet.


Mehr Infos unter   www.iguvw.de 
Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
Rufen Sie mich an:
04221 9988 3
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.