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NWZonline.de Region Delmenhorst

Der Graft etwas zurückgeben

26.11.2016

Delmenhorst Als einen kleinen Dank an die Graft bezeichnet Ehrenbürger und ehemaliger Oberbürgermeister Jürgen Thölke seine Baumspende. Ein roter Boskoop, ein Apfel Jakob Fischer sowie ein Baum der Sorte Gellerst Butterbirne schmücken nun die Streuobstwiese der Innen­graft.

„Schon als Oberbürgermeister habe ich mich sehr um die Graft bemüht. Und auch noch jetzt genieße ich die Spaziergänge durch die Landschaft“, so Thölke. Er wolle einfach etwas zurück geben und möchte das Schmuckstück Delmenhorsts gerne weiter entwickeln. Auch andere Parks werden von Bürgern bepflanzt, an diesem Engagement hat sich Thölke ein Beispiel genommen.

Erhalt der Graft

„Wir freuen uns immer, wenn sich ein Prominenter oder ein Bürgermeister mit der Graft identifizieren kann. Denn sie ist das Schönste in Delmenhorst“, findet auch Klaus Bohnemann vom Verein „Unsere Graft“. „Wir freuen uns über jede Spende, die zum Erhalt und zur Verschönerung der Graft beiträgt.“

Und auch Katrin Stöver, Fachdienstleiterin Stadtgrün und Naturschutz, bedankte sich bei Thölke für sein Engagement. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich jemand so um das Gemeinwohl kümmert. Es ist eher so, dass dieses Engagement weniger wird.“ Damit die Graft attraktiv bleibt, hat es in der Vergangenheit nicht nur Pflanzaktionen gegeben. Der Bürgerparkverein um Bohnemann legt zurzeit einen Bienenlehrpfad in unmittelbarer Nachbarschaft zur Streuobstwiese an. Dazu wurde von der Stadt eigens ein Grundstück gepachtet.

QR-Codes angebracht

Und auch die Rotarier wurden aktiv. Wie berichtet, stellten sie Schilder an einigen Bäumen auf, die nach Scannen eines Codes mit dem Smartphone Informationen zu den Bäumen preisgeben. Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Verein „Unsere Graft“ und der Stadt umgesetzt. Und auch einer von Thölkes Bäumen hat bereits so ein Schild erhalten.

Katrin Stöver begrüßt all diese Maßnahmen. Es sei eine Grundidee, Klassen durch die Graft zu schicken und ihnen die Natur näher zu bringen. Dazu würden vor allem die Codes an den Bäumen ihren Beitrag leisten. So könne mit dem Bienengrundstück ein Lehrpfad für Schulklassen entstehen. Auch sei die Stadt offen für weitere Spenden. „Ein bisschen Freiraum sollte auf der Streuobstwiese aber bleiben“, findet Stöver.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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