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NWZonline.de Region Delmenhorst

Ehrenamtliches Engagement entlastet die Gerichtsbarkeit

07.06.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]DELMENHORST DELMENHORST/LO - 15 Jahre lang hat Heinz Grothenn als Schiedsmann in Delmenhorst gearbeitet. Susanne Mittag übte dieses Ehrenamt immerhin zehn Jahre lang aus. Gestern machten sie ihren Nachfolgern Christian Piastowski und Fred Anders Platz. Sie waren vom Stadtrat für diese Aufgabe ausgewählt worden.

Oberbürgermeister Carsten Schwettmann dankte den scheidenden Schiedsleuten für ihr ehrenamtliches Engagement, das „umsonst, aber nicht vergebens“ war, wie Schwettmann formulierte. Sie hätten in einer Vielzahl von Streitigkeiten gütliche Einigungen erreicht und damit die Gerichte entlastet. Ehrenamtliche Tätigkeit in all ihren Facetten sei Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein der Bürger für das Wohl der Allgemeinheit, unterstrich das Stadtoberhaupt. Das sei nicht immer ganz leicht. Bei den zahlreichen Fällen, in denen Mittag und Grothenn im Laufe der Jahre nach einer einvernehmlichen Lösung gesucht haben, sei sicherlich auch so mancher „harte Brocken“ dabei gewesen.

Der Direktor des Amtsgerichts Delmenhorst, Hanspeter Teetzmann, verwies darauf, dass der moderne Begriff der Mediation schon seit Jahrzehnten im Schiedsamt realisiert worden sei. Mittag und Grothenn seien typische Beispiele für erfolgreiche ehrenamtliche Mediatoren. Leider sei das Schiedsamt bei Anwälten nicht sehr bekannt und nicht sehr beliebt. Das könne damit zusammenhängen, dass sie um ihre Einkünfte fürchten, aber auch in der Auffassung vieler Volljuristen begründet sein, sie könnten Probleme besser lösen als Menschen, die nur ihren gesunden Menschenverstand benutzen und nicht zuerst nach Paragrafen schielen, sagte Teetzmann. Den neuen Schiedsleuten Fred Anders und Christian Piastowski wünschte er viel Spaß bei der Arbeit – und viel Arbeit, um das Amtsgericht zu entlasten.

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