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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Einige buchen Türkeireise um“

23.07.2016
Nach dem Putschversuch in der Türkei am vergangenen Wochenende ist die Lage in der Türkei angespannt. Die NWZ  fragte Christine Henken, Mitarbeiterin des Tui Reisebüros Delmenhorst, wie die Reisebürobesucher darauf reagieren.

Frage: Frau Henken, raten Sie Ihren Kunden aufgrund der angespannten Lage in der Türkei grundsätzlich von einer Reise dorthin ab?

Henken: Nein. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir informieren unsere Kunden über die Sicherheitsbedingungen. Dann liegt es an ihnen, ob sie sich auf den Ferienanlagen oder in der Stadt sicher fühlen, oder nicht.

Frage: Haben Sie in dieser Woche viele Umbuchungen für die Türkei gehabt?

Henken: Einige Kunden sind schon zu uns gekommen und haben darum gebeten, ihre Türkeireise umzubuchen. Bis Montag haben viele Reiseveranstalter noch kostenlose Umbuchungen für die Türkische Riviera angeboten. Für Istanbul gelten etwas längere Fristen. Gerade Familien waren unentschieden, ob sie ihre Reise umbuchen oder stornieren sollen, da eine Änderung des Reiseziels nicht so einfach möglich ist.

Frage: Wieso können die Kunden nach so einem Ereignis nicht einfach umbuchen?

Henken: Das Auswärtige Amt hat die Bewertung der Sicherheitslage für die Region nicht geändert. Daher gelten die normalen Reisebedingungen. Je näher die Reise rückt, desto schwieriger wird es, das Reiseziel zu ändern.

Frage: Fällt die Türkei in diesem Sommer als ein Ziel für Last-Minute Urlauber aus?

Henken: Die eindeutigen Favoriten dafür sind Spanien, die Balearen und die Kanarischen Inseln. Die Türkei ist für viele Urlauber interessant, da sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Einige machen sich auch nichts aus der politischen Lage und vertrauen darauf, dass die Ferienanlagen sicher sind. Wer sich bei 45 Grad Celsius in der Türkei aufhält, wird sich vielleicht auch eher auf der Anlage aufhalten, als auf den Basar gehen.

Frage: Wie sind die Reaktionen der Urlauber, die gerade aus der Türkei zurückgekehrt sind?

Henken: Wir haben schon einige positive Rückmeldungen erhalten. Bisher hat keiner gesagt, dass er sich dort unsicher fühlt. Möglicherweise ist man durch die breite mediale Berichterstattung über die Lage in den Ländern auch schon abgestumpft oder bewegt sich einfach nicht mehr so frei in den Orten und minimiert somit das Risiko, angegriffen zu werden.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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