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NWZonline.de Region Delmenhorst

Fachhochschule in Delmenhorst?

26.11.2016

Delmenhorst Die Möglichkeit einer Fachhochschule für Pflege in Delmenhorst verstreichen zu lassen, dürfe sich die Stadt „mit Blick auf die alternde Bevölkerung nicht leisten. Wir sollten den Ball dafür jetzt ins Rollen bringen“, erklärte Antje Beilemann (SPD) am Donnerstagabend in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur.

Stimmungsbild erbeten

Hero Mennebäck, kommisarischer Fachbereichsleiter Bildung und Kultur, hatte die Diskussion um die Fachhochschule im neu besetzten Ausschuss angeschoben, um ein Stimmungsbild der (neuen) Mitglieder zu erhalten. Der Vorschlag fand große Zustimmung, auch Uwe Dähne (UAD) zeigte sich überzeugt, dass eine Fachhochschule großen Zuspruch in Delmenhorst finden würde. Beilemann äußerte den Wunsch, in der Vorarbeit durch den Fachbereich Bildung und Kultur, die Finanzierung und Förderung abzuklären und einen Experten für Bildung in der Pflege, beispielsweise von der Uni Bremen, für Beratungen einzuladen. In der nächsten Sitzung des Ausschusses soll laut Mennebäck eine Mitteilungsvorlage bereit liegen. Ein solches Vorhaben könne aber mit der kleinen Mannschaft des Fachbereiches nicht ad hoc umgesetzt werden.

Hero Mennebäck informierte den Ausschuss außerdem darüber, dass die katholische Grundschule Marienschule die Einführung einer Eingangsstufe zum Schuljahr 2017/ 2018 plant. Dort werden dann Schüler der Klassen 1 und 2 zusammen unterrichtet. Dieses Prinzip wendet bereits die Bernard-Rein-Schule an. Über die Einrichtung der Eingangsstufe entscheidet die Gesamtkonferenz.

Kunstrasen Platz

Wie berichtet, hatte die FDP-Fraktion einen Antrag zur Anlage eines Kunstrastenplatzes (Kosten 500 000 Euro) eingereicht. Dieser wurde am Mittwoch jedoch abgeändert, der Rat wurde mit der Prüfung des Sachverhaltes, bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, beauftragt.

Konkret solle die Verwaltung die Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten und finanziellen Mittel prüfen, trug Bastian Ernst (CDU) den geänderten Antrag vor. „Der Antrag soll Fragen klären und Unsicherheiten klären“, erläuterte Beilemann den Vorstoß, da niemand so richtig wisse, wie es um die Fördermöglichkeiten bestellt ist.

Heinrich Grotheer als beratendes Mitglied gab zu bedenken, dass die Standortfrage im Vorfeld des Baus geklärt werden müsse, ebenso eine konkrete Einteilung der Spielzeiten für die Vereine. „Alle Fragen werden mit dem Prüfauftrag geklärt“, fasste Dähne zusammen.

Mennebäck begrüßte den Prüfantrag. Der Austausch sei bereits angelaufen, Probeberechnungen im Gange. Auch den Willen der Mitglieder nach einem Sportentwicklungsplan wolle er weiter tragen. In diesem Konzept sollten alle Bedarfe in den städtischen Sportstätten erfasst werden, um Maßnahmen zu priorisieren. Schwierigkeiten würde es laut Mennebäck vor allem dann geben, wenn unterschiedliche Maßnahmen, wie eine neue Flutlichtanlage oder Dachreparaturen, abgewägt werden müssten.

Weiterhin wurde über den Gebührenhaushalt der Delmenhorster Musikschule beraten. Schulleiter Micheal Müller erläuterte, dass die Kosten für das Schuljahr 2017/2018 nicht erhöht werden sollten, da diese durch dann fallende Mitgliederzahlen aufgefressen würden.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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