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fehlt es an demokratischer Kultur

Betrifft:

Verhalten der Partei „Die Linke“ zum Nachnutzungskonzept des „Hotels am Stadtpark“

Die Dreistigkeit, mit der die Linke in Delmenhorst den Alleinvertretungsanspruch für die Zukunft des „Hotels am Stadtpark“ für sich in Anspruch nimmt, ist schier unerträglich. Die Herren Dombrowe und Vogel stellen sich hin, als wären sie die einzigen gewesen, die den Kampf gegen die Nazis geführt haben. Viele Delmenhorster haben an den Demonstrationen gegen Rechtsextremismus teilgenommen, viele haben durch ihre Spenden dazu beigetragen, dass der Kampf gegen Rechts erfolgreich geführt werden konnte.

Das heißt aber nicht automatisch, dass alle diese Bürgerinnen und Bürger mit dem Konzept der AWo als Nachfolgenutzer für das Hotel einverstanden sind, so wie es Dombrowe und Vogel uns weismachen wollen. (...) Offensichtlich leiden die beiden Vertreter der SED-Nachfolgepartei an Wahrnehmungsschwierigkeiten. Und wenn sich eine demokratisch gewählte und legitimierte deutliche Ratsmehrheit – die auch von weiten Teilen der SPD unterstützt wird – in einer öffentlichen Abstimmung gegen das AWo-Konzept ausspricht, kann man wohl nicht davon sprechen, dass einzelne Ratsmitglieder die Interessen der Stadt verraten.

Wer hier das demokratische Selbstverständnis anderer anprangert, zeigt deutlich, dass es ihm selber an demokratischer Kultur fehlt. Aber was kann man von einer Partei auch erwarten, der es immer weniger gelingt, ihre kommunistischen Wurzeln zu verbergen.

Reinhard Kattinger

Delmenhorst
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