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NWZonline.de Region Delmenhorst

Projekt: Fleißigen Helfern gefällt es schon an Graft

16.07.2016

Delmenhorst Es summt und brummt schon in der ehemaligen Kleingartenparzelle auf dem mittleren Graftring. Imker Uwe Roselieb hatte dort vor einiger Zeit Bienenvölker als Teil des Kunstprojektes „Wind zog auf“ der Künstlerin Gabriela Oberkofler platziert, mittlerweile stehen zwölf Völker auf dem rund 1100 Quadratmeter großen Gelände.

Schon lange hatte Roselieb die Idee eines Bienenlehrpfades, jedoch mangelte es an einem geeigneten Gelände und weiterer Unterstützung. Im Rahmen der Ausstellung „Wind zog auf“ nahm Roselieb Kontakt zur Verwaltung auf. Auf deren Betreiben hin fand sich tatkräftige Unterstützung aus dem NABU Delmenhorst, dem Imkerverein Delmenhorst, dem Verein „Unsere Graft“ und den für die Stadt tätigen Hautflüglerberatern. Katrin Stöver vom Fachdienst Stadtgrün und Umweltschutz habe sich „sehr stark gemacht für das Projekt“, lobt Roselieb.

Bis der Bienenlehrpfad der Öffentlichkeit zugänglich ist, wird noch etwas Zeit vergehen. Anfang August wird der Pachtvertrag zwischen Stadt und dem Verein „Unsere Graft“ unterzeichnet. Der Verein wird sich dann offiziell um die Anlage kümmern.

„Wir werden in Kürze mit Gärtnern beginnen, Wege anzulegen und etwas Ordnung zu schaffen – die Anlage lag schließlich ein paar Jahre brach“, erklärt Rolf Heitmann, Geschäftsführer des Vereins. Für den Zeitpunkt der Öffnung des Pfades plant der Verein das kommende Jahr.

Für seine Bienen sei die Parzelle bestens geeignet, meint Imker Roselieb. „Hier gibt es Ahorn, Linde, Akazie und auch Obstbäume wie die Kirsche.“ Dem Imker können Besucher nach der Öffnung des Bienenlehrpfades auch über die Schulter schauen. Dabei erfahren sie einiges über den jahrtausendealten Beruf des Imkers oder auch, welche enormen Strecken Bienen zurücklegen müssen, um Honig heranzuschaffen.

Das Projekt sei sehr wichtig für die Bevölkerung, meint Dieter Hohmeister, 2. Vorsitzender des NABU Delmenhorst. Der Lehrpfad solle die Besucher und gerade junge Menschen darauf aufmerksam machen, dass Bienen für die Menschheit die Existenz bedeuten. „Daher müssen wir die fleißigen Tierchen auch hegen und pflegen“, so Hohmeister.

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