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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Flüchtlingshilfe ist eine Bürgeraufgabe“

29.08.2015

Delmenhorst Gemeinsam mit den Delmenhorster Kaufleuten hat das Breite Bündnis gegen Rechts „Delmenhorst bleibt bunt“ eine Aktion zur Unterstützung der in die Stadt kommenden Flüchtlinge initiiert. Ab kommendem Montag werden in rund 50 Inhaber-geführten Geschäften der Stadt gelbe Plakate mit dem Schriftzug „Willkommen in Delmenhorst – Hier erhalten Sie weitere Informationen“ aushängen. Bürgerinnen und Bürger, die über Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit informiert werden möchten, können sich in den Teilnehmergeschäften mit ihrem Namen, Anschrift und Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse in eine Liste eintragen. Die Listen liegen bis Ende September aus. Am 14. Oktober um 17 Uhr lädt das Bündnis alle Interessenten zu einem Treffen in der Markthalle ein.

„Es geht uns zum Beispiel um die Handlungsfelder Versorgung und Verpflegung, Sprachvermittlung und Freizeitgestaltung“, sagte Bündnissprecher Hartmut Nordbruch bei der Vorstellung der geplanten Aktion am Freitag im Hotel Thomsen. Wer tätig werden wolle, sei willkommen. Vor allem aber ginge es dem Bündnis darum, die zahlreichen in der Stadt bereits vorhandenen oder geplanten Aktivitäten für Flüchtlinge zu bündeln und Synergieeffekte zu erzielen. Das sei bislang nur unzureichend geschehen. Von Seiten der Stadtverwaltung und der Politik habe man positive Rückmeldungen erhalten. Die von der Stadtverwaltung eingerichtete Koordinierungsstelle Flüchtlinge und interkulturelle Angelegenheiten werde die Aktion begleiten.

Bei den Kaufleuten habe das Aktionsbündnis mit seinem Ansinnen offene Türen eingerannt, erklärte City-Kaufleute-Sprecher Christian Wüstner. „Ja, die Flüchtlingshilfe ist tatsächlich eine Bürgeraufgabe. Wir möchten das gerne unterstützen.“ Wüstner hat gerade einen einwöchigen Urlaub auf der griechischen Insel Kos hinter sich und das dort herrschende Flüchtlingselend hautnah miterlebt.

Nordbruch und sein Stellvertreter Dr. Christian Glaß gehen davon aus, dass Europa noch über einen langen Zeitraum mit dem Flüchtlingsthema zu tun haben werde. „Es gibt eine politisch-moralische Pflicht, sich als Bürger einzusetzen“, findet Glaß.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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