Delmenhorst - Zum Jahresempfang hatte das Logistikbataillon 161 am Donnerstagabend in die Feldwebel-Lilienthal-Kaserne Delmenhorst eingeladen. Gut 120 Vertreter der Bundeswehr, der Politik und Kirchen waren der Einladung des Kommandeurs und Standortältesten an der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne Stephan Fey gefolgt.
Besonders begrüßte dieser auch Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz, Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas und den stellvertretenden Landtagspräsidenten Karl-Heinz Klare unter den Anwesenden.
„Wir blicken auf ein ereignisreiches, bewegtes Jahr 2015 zurück“, leitete der Kommandeur, der selbst im vergangenen Jahr von Bayern in „den hohen Norden“ gezogen war, seine Begrüßungsrede ein. Ein bestimmendes Thema sei für die Bundeswehr in 2015 – und wohl auch in diesem Jahr – die Flüchtlingskrise. „Es ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, die auch über die Ländergrenzen hinausgeht“, betonte Fey. Daher arbeite die Bundeswehr und der Standort Delmenhorst mit der Flüchtlingshilfe in Bremen zusammen.
Aber auch einige persönliche Worte richtete der Kommandeur noch an seine Gäste: „Nach unserem Umzug im letzten Jahr haben wir hier erst einmal Neuland betreten“, so Fey im Namen seiner Familie. „Aber wir sind nun gut angekommen und fühlen uns sehr wohl.“
Viel Lob gab es von Oberbürgermeister Axel Jahnz. „Ich sage es ganz offen: Ohne die Bundeswehr hätten wir als Stadt den Flüchtlingsstrom nicht bewältigen können.“ Die Bereitstellung der Sporthalle in der Weverstraße sowie der partielle Ausbau der ehemaligen Barbara-Kaserne habe gezeigt, dass Stadt und Bundeswehr gut zusammenarbeiteten. „Das ist eine großartige Leistung der Bundeswehr“, fügte auch Karl-Heinz Kare hinzu. „Die Schwierigkeiten werden größer, aber wir werden sie schultern – und es wird eine Herausforderung.“ Man müsse eine gemeinsame Linie finden.
Den Neujahrsempfang nutzten daher anschließend viele Gäste gern, um „sich zu vernetzen“ und sich über Aktuelles auszutauschen.
