Delmenhorst - Es ist ein altbekanntes Phänomen, das am Mittwoch, 7. Oktober, um 20 Uhr im Theater „Kleines Haus“ aufgeführt wird. „Anderthalb Stunden zu spät“ heißt das Stück von Gérald Sibleyras und Jean Dell. Regie führt Herbert Herrmann.
Pierre und Laurence – seit 25 Jahren verheiratet – sind zum Abendessen bei Freunden eingeladen. Pierre wartet schon seit einer Viertelstunde darauf, dass seine Frau endlich fertig wird. Doch im letzten Moment beschließt sie, dass sie keine Lust mehr hat, mitzukommen.
Denn sie will endlich mal reden: Über sich, ihn, die Kinder und über ihre Beziehung. Aber vor allem möchte Laurence über die vielen gemeinsamen Jahre reden und über das, was vor ihnen liegt – der wohlverdiente Ruhestand.
Auf sehr humorvolle Weise sezieren die Autoren die Wünsche und Nöte dieses liebevollen „Vorruhestandspaares“ und je länger das Gespräch der beiden dauert, desto emotionaler und bewegender wird es. Und so kommen Pierre und Laurence letztendlich viel zu spät: Anderthalb Stunden.
Die deutschsprachige Erstaufführung war im vergangenen Jahr am Kurfürstendamm in Berlin zu sehen. Nun bringt die Konzert- und Theaterdirektion Delmenhorst das Stück im Kleinen Haus auf die Bühne.
Karten sind für 26 Euro unter
