Delmenhorst - Der Bau- und Planungsausschuss hat am Dienstag die Ausweitung der Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Feuerwehr“ im Bebauungsplan Nr. 239 beschlossen und damit die Weichen für einen Neu- bzw. Umbau des Hasberger Feuerwehrhauses gestellt. Die Hasberger Ortsfeuerwehr leidet – wie berichtet – unter Platzmangel, den sie am liebsten durch einen Neubau behoben haben möchte. Die Verwaltung hat Planungen sowohl für einen Neubau (Kosten: 1,875 Mio. Euro) als auch für einen Anbau (730 000 Euro) in der Schublade liegen.
Auf Kritik stieß der Vorschlag der Verwaltung, aus Gründen der Zeitersparnis die Planänderung im sogenannten beschleunigten Verfahren auf den Weg zu bringen. Eva Sassen (Bürgerforum) und Richard Pendzich (Grüne) sowie Hartmut Rosch (Linke) wollten sichergestellt wissen, dass auch die Naturschutzverbände zu dem Vorhaben gehört werden, schließlich grenze ein Teil des B-Plan-Gebietes an eine Grünfläche und die Delme. Elke Tewes-Meyerholz von der Verwaltung versicherte, dass in der Planung auch Umweltbelange beachtet würden. Den Naturschutzverbänden, so Tewes-Meyerholz, stünde es auch in einem beschleunigten Verfahren offen, ihre Standpunkte als „interessierte Öffentlichkeit“ einzubringen und zur Abwägung zu stellen.
