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NWZonline.de Region Delmenhorst

Spd: ,Haben verlernt, den Menschen zuzuhören‘

23.05.2017

Delmenhorst Mit Worten, die zu denken geben, verabschiedete sich der bisherige SPD-Unterbezirksvorsitzende Björn Gottschalk am Samstag beim Unterbezirks-Parteitag aus seinem Amt. Gottschalk trat aus persönlichen Gründen, die sein volles Engagement erfordern, nicht erneut an. Zur neuen Unterzirksvorsitzenden wurde Petra Behlmer-Elster gewählt (die NWZ berichtete). Gottschalk forderte von den Genossen eine innere Erneuerung.

„Wir als SPD haben verlernt, den Menschen zuzuhören und sie zu verstehen“, sagte der bisherige Vorsitzende. „Zuhören und auf die Menschen eingehen. Das ist das, was ich mir von der SPD wünsche.“ Die Eltern interessierten sich weniger für G8 oder G9, sondern mehr dafür, dass es in die Schulen nicht hineinregne.

Die letzten drei Landtagswahlen hätten gezeigt, dass es nicht ausreiche, einen guten Kandidaten zu haben. „Die SPD muss zusammenstehen und kämpfen.“ Nach Gottschalks Meinung habe die Große Koalition in Berlin der SPD nicht gutgetan. „Die Dame streicht unsere Erfolge ein“, sagte er über Kanzlerin Merkel.

Dass Delmenhorst mit nur noch 336 Mitgliedern niedersachsenweit der mittlerweise zweitkleinste SPD-Unterbezirk ist – weniger Genossen gibt es nur noch im CDU-dominierten Unterbezirk Vechta – sei kein Wunder, wenn man ehrlich sein wolle. „Bei so viel Streitereien und Querelen, die wir intern zu verarbeiten haben“, so Gottschalk. Da müsse der Unterbezirk die Wende schaffen.

Für einen engeren Austausch zwischen Partei und Fraktion warb die Fraktions- bzw. Gruppenvorsitzende Bettina Oestermann. Landtagskandidat Deniz Kurku nannte als große Aufgabe sozialdemokratischer Politik in den kommenden Jahren die Sanierung der Infrastruktur. „Politik ist ein Teamsport. Lasst uns den anderen zeigen, dass wir das bessere Team sind“, sagte Kurku. Zur Wahl in Nordrhein-Westfalen und den vorherigen, für die SPD verlorengegangenen Wahlen sagte der Kandidat: „Das waren Schlappen. Aber: Unterschätzt nicht die Nehmerqualitäten der SPD!“

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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