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NWZonline.de Region Delmenhorst

Hat die jetzige Ratsmehrheit nichts Besseres zu tun?

24.01.2011

Versuch der Entmachtung des Oberbürgermeisters

(...) Hintergrund des Antrags scheint mir zu sein, dass die jetzige Mehrheit im Rat infolge des Erstarkens der SPD in Delmenhorst bei der nächsten Kommunalwahl einem Machtverlust auf Teufel komm raus vorbeugen will. Die Einschüchterung des Oberbürgermeisters lässt dann noch eine Einschüchterung der Wähler erwarten.

Schade, dass Stadtrat Gerd Linderkamp, den ich bisher sehr geschätzt habe, sich als Galionsfigur der Ratsmehrheit missbrauchen lässt. Vermutlich steht dahinter der Wunsch, Stimmen für die bald anstehende Wiederwahl durch den Rat zu gewinnen. Alles leider nur zu menschlich? (...)

Leider hat der Wähler nicht die Macht, einen vorzeitigen Wahltermin zu bestimmen. Ich halte aber ein seelsorgerliches Eingreifen der Kirchen in Delmenhorst zum Wohle der Stadt für sehr wünschenswert.

Harald Söhlke, Delmenhorst

  In den letzten Tagen haben politische Gruppierungen und auch der Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst ihre Vorstellungen bezüglich der Zuständigkeiten in der Stadtverwaltung Delmenhorst veröffentlicht. Wer 2 und 2 zusammenzählen kann, muss den Eindruck haben, dass man den hoch bezahlten Oberbürgermeister nur noch für allerlei Repräsentationen duldet und damit als „Grüßaugust“ in die Ecke stellt.

Aus meiner Sicht ist bei der Einführung der „Eingleisigkeit“ vom Gesetzgeber genau das nicht gewollt gewesen. Die vom Oberbürgermeister und der SPD-Fraktion vorgestellte Verteilung der Aufgaben und damit auch die Verantwortlichkeiten scheint mir schlüssiger zu sein. Ich kann mich daran erinnern, dass in Ganderkesee von einer Fraktion ein Modell vorgeschlagen wurde, das dem OB-Vorschlag sehr ähnelt. Wenn ich mich recht entsinne, dann hätte das den Steuerzahlern der Gemeinde Ganderkesee um die 200 000 € Euro eingespart. Die Politiker des Bundestages, der Landtage und auch die aus Delmenhorst und Ganderkesee werden durch solche Entscheidungen die Politikverdrossenheit nur noch beflügeln. Die Fraktionen der Nichtwähler werden immer größer.

Dieter Kleesiek, Heide

(...) Ich frage mich, ob die jetzige Ratsmehrheit nichts Besseres zu tun hat und wer sich wirklich hinter dieser Idee verbirgt? Es können doch nur die Wechselkandidaten sein, die Wahlbetrug an ihren Wählern begangen haben. Diese Abtrünnigen wollen mit ihrem Machtgehabe andere nur demütigen.

Was für einen Hass müssen diese Wechselkandidaten haben, um auf den Oberbürgermeister so einzudreschen. Dass der Erste Stadtrat Herr Linderkamp auch noch so mitspielt verwundert mich, denn ich habe ihn als loyale und verantwortungsvolle Person eingeschätzt. Die Gruppierung war es doch, die sämtliche Entscheidungen und Beschlüsse von der Verwaltung und dem OB immer wieder verhinderten. Es herrscht Stillstand in der Kommunalpolitik in Delmenhorst!

Dass auch Herr Stoffels (CDU) mitspielt und sich von den Wechselkandidaten so beeinflussen lässt, habe ich nicht erwartet. Herrn Stoffels hielt ich für einen fairen und solidarischen Politiker. (...)

Wir haben in Delmenhorst wirklich genug Probleme, die abgearbeitet werden müssen und die Haushaltsberatungen stehen auf dem Plan. Die Gruppierung, vor allem die CDU, sollte wieder zur Vernunft kommen und im Rat wieder miteinander reden. Wieder konstruktive Sacharbeit leisten. Die Stadt Delmenhorst muss gestärkt in die Zukunft blicken und nicht weiter zum bundesweiten Gespött anderer werden. (...)

Robert Klattenhoff- Stadtsholte, Delmenhorst

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