Frau Feller, haben Sie nach der Trennung von Ihrem Mann im vergangenen Jahr schon jemand Neuen am Start?
Lisa FellerNatüüürlich nicht. Nein, das war nur ein Witz. Aber im Moment fühle ich mich wie ein Teenie. Plötzlich muss man wieder rumgucken... Aber was mir auffällt: Die Frauen wissen mehr als die Männer, was sie wollen. Das ist wohl die zunehmende Erfahrung. Die Männer werden mit zunehmendem Alter vor allem komplizierter.
Eine Frage zu Ihrem Werdegang. Sie haben ein Grundschul-Lehramtsstudium absolviert. Warum sind Sie nicht im Schuldienst gelandet?
FellerIch habe mich nicht dagegen entschieden. Ich habe das 1. Staatsexamen gemacht, da fehlte nur noch das Referendariat. Und das habe ich dann von einem aufs andere Jahr verschoben, so kam das. Ich finde, dass die Lehrer einen super Job machen. Das ist schon nicht ohne!
In Delmenhorst erleben wir die Vorpremiere Ihres neuen Programms „Der Nächste, bitte“. Worum geht es?
FellerEs geht um die Kinder, um das Leben, wenn man getrennt ist.
Sie sind alleinerziehende Mutter von zwei Jungs im Alter von fünf und neun Jahren. Wie kriegen Sie das hin, wenn Sie auf Tour sind?
FellerDas ist letztlich eine Frage der Organisation des Alltags. Die Kita, eine wunderbare Oma, die Babysitterin helfen mir dabei. Und der Papa kümmert sich auch. Ja, das Leben ist schon recht bunt manchmal. Wenn dann backstage in Leipzig plötzlich das Telefon klingelt und die Babysitterin dran ist und sagt, sie hänge kotzend über der Kloschüssel, muss alles ganz schnell gehen...
