Delmenhorst/lo Die Delmenhorster Tafel, die derzeit in einer kleinen Drei-Zimmer-Wohnung an der Breslauer Straße zweimal pro Woche Lebensmittel an Bedürftige ausgibt, freut sich auf neue Räumlichkeiten. Nachdem es der Stadtrat abgelehnt hatte, Mietkosten in der Größenordnung von 1000 Euro monatlich für eine große Lagerhalle zu übernehmen, hatten sich die Ratsherren Günther Seltenhorn (CDU) sowie Uwe Dähne und Murat Kalmis (beide FDP) in die Suche nach einem größeren Quartier eingeschaltet. Die Bemühungen hatten Erfolg, teilte die Vorsitzende der Delmenhorster Tafel, Manuela Schmidt, jetzt mit.
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Die Wohnungsgesellschaft GSG bietet der gemeinnützigen Organisation mehrere Wohnungen in der Elbinger Straße an. Sie werden für die besonderen Zwecke noch umgebaut. Die Gesamtfläche macht laut Schmidt etwa 150 Quadratmeter aus.
Damit ist der Delmenhorster Tafel schon geholfen. Sie versorgt etwa 680 Gäste, deren Bedürftigkeit nachgewiesen ist. Es handelt sich um arbeitslose Bürger, Rentner und Alleinlebende mit geringem Einkommen.
Die Tafel arbeitet zurzeit mit 24 ehrenamtlichen Helfern, die verwertbare Lebensmittel aus Supermärkten in der Region sammeln und verteilen.