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NWZonline.de Region Delmenhorst

Ausbildung: In nur zehn Minuten zum Wunschberuf

09.03.2016

Delmenhorst 15 Unternehmen und insgesamt 60 Schüler trafen sich am Dienstagnachmittag zum „Azubi-Speeddating“ im Gebäude der Berufsbildenden Schulen I in Delmenhorst. Das Ziel: Möglichst vielen interessierten Schülern zu einem Ausbildungsplatz zu verhelfen.

Initiiert worden war die Veranstaltung von der „Kausa“-Servicestelle unter dem Dach der Volkshochschule Delmenhorst. Bei „Kausa“ handelt es sich um ein auf drei Jahre angelegtes Projekt aus dem „Jobstarter“-Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das dazu beitragen soll, die regionalen Ausbildungsstrukturen insbesondere für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu verbessern.

„Das soll keine Pflichtveranstaltung für Schüler sein“, betonte dazu Serap Oflazoglu, Produktmanagerin für Kommunikation und Vernetzung bei Kausa. „Alle Schüler sind auf freiwilliger Basis gekommen – teils mit Bewerbungsunterlagen, teils ohne.“ Über die BBS I und die Oberschule Süd habe man sie über das neue Projekt informiert und gleich 60 Anmeldungen erhalten.

„Ich interessiere mich für die Polizei und bin hergekommen, weil ich ein paar Fragen habe“, erklärte Bahri (16) vor Beginn seines „Dates“. „Zehn Minuten reichen, um die nötigsten Informationen zu bekommen.“

Neben der Polizei waren unter anderem auch die Stadtverwaltung, die Volksbank und der Einzelhandel vertreten. „Von Seiten der Unternehmen gab es vorab reges Interesse an unserer Veranstaltung“, freute sich Oflazoglu. Anhand dessen könne man sich bereits jetzt vorstellen, das Azubi Speeddating zu wiederholen. „Vielleicht sogar schon im Herbst – aber das ist bisher nur eine vage Planung“, so die Organisatorin.

„Diese Veranstaltung ist einfach etwas Neues. Die Bewerber müssen sich in ganz kurzer Zeit präsentieren“, berichtete Sebastian Januszewski von der Cordes und Graefe Bremen KG. „Wir achten daher heute erst einmal aufs Äußere – Erscheinen, Gestik, Mimik und die Redegewandtheit.“ Verlaufe das Gespräch erfolgreich, folgten ein Vorstellungsgespräch und ein Praktikumsangebot.

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Neben den Unternehmen gab es für die jungen Interessierten auch hilfreiche Info-Stände zum Verfassen einer Bewerbung und zum Schießen eines Bewerbungsfotos. Für das leibliche Wohl wurden vor Ort alkoholfreie Cocktails für alle Teilnehmer gemixt.

Nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für viele Bewerber endete diese bisher einmalige Veranstaltung erfolgreich. „Ich bin jetzt richtig froh“, resümierte Bahri nach dem Gespräch. „Ich dachte, ich kann kein Polizist werden, wenn ich keinen Pass habe. Aber die Polizei geht eben mit der Zeit.“

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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