Delmenhorst - Das 50-jährige Bestehen hat die Lebenshilfe Delmenhorst in diesem Jahr mit vielen Aktionen gefeiert. Zum Jahresabschluss kam nun noch eine sportliche dazu: Die Roten Teufel luden am Montag wieder zum Inklusiven Fußballturnier in die Delfina Sporthalle ein. „Offensive – alles inklusive“ lautete der Titel des Wettkampfes. Die Fußballmannschaft „Rote Teufel“ ist ein Ergebnis von vielen Bemühungen der Lebenshilfe, Inklusion voranzutreiben. „Wir haben selbst einen Weg hinter uns, selbstverständlicher Bestandteil des Spielbetriebs zu werden. Jetzt beziehen wir auch andere (Rand)gruppen mit ein,“ so Jutta Lobenstein, Sozialpädagogin der Lebenshilfe Delmenhorst und Organisatorin des Turniers.

Zum ersten Mal an dem Turnier nahm die Mannschaft von Wohnungslosen aus Freistatt teil. Das Rennen machten aber letztlich die Aramäische Jugend Ganderkesee: Sie gewannen im Finale mit 3:1 gegen Borussia Delmenhorst III. Die Roten Teufel liefen mit zwei Mannschaften, mit Spielern mit und ohne Behinderung, auf. Das erste Team erreichte den siebten, das zweite den neunten Platz.

Jutta Lobenstein blickt auf die Jahre, in denen es das Turnier bereits gab, zurück. „Wir sind eigentlich nichts Besonderes mehr, und das ist genau das Besondere, was die soziale Inklusion bewirkt.“

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen