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NWZonline.de Region Delmenhorst

„Kein Wunder, dass in unserer Stadt nichts vorangeht“

18.02.2015

Delmenhorst Der Fischereiverein Delmenhorst ist nach Angaben seines Vorsitzenden Detlef Roß verärgert über die „extrem langen Bearbeitungszeiten der Verwaltung“. Im August und Dezember 2013 hatte der Fischereiverein Delmenhorst schriftlich bei der Verwaltung eine Anfrage gestellt. In dieser Anfrage ging es um den Kauf eines Grundstückes und des Sees auf dem ehemaligen Pultern-Areal.

„Der Verein möchte den See erhalten und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen, um ihn als Angelgewässer für Vereinsmitglieder zu nutzen. Auf dem Grundstück könnte dann mittelfristig ein neues Vereinsheim entstehen“, so Detlef Roß.

Im Schlusssatz des Vereinsschreibens an die Verwaltung heißt es: „Wir würden uns freuen, bald wieder von Ihnen zu hören.“ Roß: „Diesen Satz hätten wir uns direkt sparen können, denn bis zum heutigen Tag haben wir ,offiziell‘ nichts mehr von unserer Anfrage gehört, ganz zu schweigen von einer Antwort. Bei solchen Bearbeitungszeiten ist es leider kein Wunder, dass in unserer Stadt nichts vorangeht.“

Nachzuvollziehen ist auch nicht, dass ein Grundstück gekauft wird, dann erst nach über einem Jahr die Brandruine beseitigt wird und bis heute keinerlei Planungen vorliegen. „Wenn ein Mitarbeiter in der freien Wirtschaft so einen Arbeitseifer an den Tag legen würde, wäre der schon längst entlassen worden“, so der erboste Vereinsvorsitzende.

Das größte Unverständnis löst bei dem Verein die Tatsache aus, dass nach solch einer langen Zeit vom Kauf bis heute immer noch kein Planungsrecht geschaffen wurde. Planungen könnten nach Ansicht von Detlef Roß auch durchgeführt werden, wenn ein Grundstück noch bebaut oder mit einer Brandruine belegt ist.