Delmenhorst - Dschungelkönig, Youtube-Stars, Supertalente und singende TV-Detektive: Beim Kinderstadtfest des Vereins „Stars for Kids“ wurde für das Programm einiges aufgefahren. Insgesamt 19 Stars und Sternchen hatten die Veranstalter für das zweitägige Fest gewinnen können.

Als wahrer Magnet für die vielen Jugendlichen beim Kinderstadtfest entpuppten sich Nick Montes, JzudemB und Deenis TJ, die einige Bekanntheit auf der Internetvideoplattform Youtube erlangten.

Die Internetstars waren dabei so gefragt, dass das City-Hotel, in dem sie untergebracht waren, zeitweise sogar von bis zu 150 Jugendlichen umlagert wurde. Es sei zwar sehr unruhig gewesen, aber der Sicherheitsdienst habe die Situation gut im Griff gehabt, hieß es vom Hotel.

Ebenfalls voll wurde es am Sonntagnachmittag bei der Bühne am Jute-Center. Dort wurde der Superstar aus Delmenhorst gesucht. In der Jury saß auch jemand, der selbst jede Menge Erfahrung in Casting-Shows gesammelt hat und zur Zeit auch noch amtierender Dschungelkönig ist: Der Sänger Menderes.

Moderiert wurde „Delmenhorst sucht den Superstar“ von Walter Freiwald, der vielen TV-Zuschauern aus der Sendung „Der Preis ist heiß“ aus den Neunzigerjahren oder auch dem Dschungelcamp bekannt ist. Mit in der Jury saß außerdem Jay Oh, Gewinner der RTL-Sendung „Das Supertalent“. Bevor es mit dem Casting am Jute-Center losgehen konnte, ließen sich die drei Promis aber viel Zeit, um Autogrammkarten zu verteilen und Selfies mit ihren Fans zu machen.

Auch die als TV-Detektive bekannt gewordenen Trovatos standen auf der Bühne und sangen. Sie sorgten für einen vollen Rathausplatz.

Einer der Höhepunkte am Sonntag war das Entenrennen. Um 12 Uhr wurden am Amtsgericht 2000 Gummi-Enten mit einem Bagger ins Wasser gelassen. Von da aus ging es – dank der durch zuvor aufgestautes Wasser selbst gemachten Strömung – unter dem Rathausplatz entlang bis ins Ziel, wo der Delmenhorster Angelverein die Enten nach und nach aus dem Wasser fischte. Am schnellsten war Ente Nr. 480.

Zufrieden zeigten sich die Veranstalter: „Die Stadt war an beiden Tagen voll und wir haben viele gut gelaunte Leute gesehen. Auch einige Kaufleute haben sich kreative Aktionen einfallen lassen“, erklärte Stars-for-Kids-Sprecher Thomas Breuer am Sonntagabend. Zwar habe beispielsweise die räumliche Anbindung zwischen den Bühnen nicht immer optimal geklappt, insgesamt könne man aber zufrieden sein.