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NWZonline.de Region Delmenhorst

Befragung: Klassik am Bahnhof bleibt

30.11.2011

DELMENHORST Der umfangreiche Maßnahmenkatalog von Stadt, Polizei und Bahn zur Abschreckung ungebetener randalierender und alkoholisierter Gäste im Bahnhofsbereich greift. Ein Mosaiksteinchen von besonderer Bedeutung dabei ist der Einsatz von klassischer Musik. Bei einer Befragung plädierten 54 Prozent der insgesamt 560 Angesprochenen für den Beibehalt der Musikuntermalung. Dieses Ergebnis präsentierten Oberbürgermeister Patrick de La Lanne und Geschäftsführerin Angelika van Ohlen für den Kriminalpräventiven Rat am Dienstag im Rathaus.

Dabei waren auch Menno Grensemann vom Bahnhofsmanagement Bremen, Fachbereichsleiter Rudolf Mattern, Kriminaldirektor Jörn Stilke, für die Arbeitsgruppe „Gewalt“, Klaus Seibt und Wolfgang Jochims sowie Ausbildungsleiter Thomas Lauts.

Die Auszubildenden der Stadtverwaltung Jaqueline Kriens, Carina Eickworth, Sarah Jacob, Aramja Celik und Lisa Würmann hatten kürzlich tage- und nächtelang Bahnhofsbesucher befragt, wie sie die Musik empfinden, welche Auswirkungen sie ihrer Meinung nach hat, zu welchen Zeiten und wie die Beschallung laufen sollte.

„Erstaunlicherweise haben sich vor allem Jüngere für die Musik ausgesprochen“, berichtete Sarah Jacob. Und Klaus Seibt fügte hinzu: „Selbst die am Bahnhof Beschäftigten sind für die Fortführung des Projekts, wenngleich sie sich dadurch auch gestört fühlen.“

263 aller Befragten empfanden die Musik als angenehm, 98 als störend und 199 als überflüssig. Mit der derzeitigen Beschallungszeit von 11 bis 23 Uhr zeigten sich 284 einverstanden, 142 wünschten andere Zeiten und 134 gar keine. Die Beschallung könne so bleiben, erklärten 305, 170 möchten sie abgeschafft haben und 85 mochten sich nicht entscheiden.

Kriminaldirektor Jörn Stilke bestätigte die positive Entwicklung. Die Anzahl der Rohheitsdelikte wie Körperverletzung und Nötigung im Bahnhofsbereich sei von 742 in 2007 auf 301 in 2010 gesenkt worden. In diesem Jahr seien bis Ende Oktober 267 Straftaten registriert worden. Für die Bahn berichtete Menno Grensemann von „nur positiven Rückmeldungen“.

Alle sprachen sich dafür aus, zunächst zwei weitere Jahre am Bahnhof Mozart, Bach und Händel zu spielen. Der Stadt entstehen durch die Aktion Kosten von monatlich 62 Euro.

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