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NWZonline.de Region Delmenhorst

Körperliche Aktivität im Alter fördern

22.04.2015
Frage: Herr Prof. Zeeb, was macht das Projekt „Aequipa“ aus?
Zeeb: Das Besondere ist, dass wir uns mit bebauter Umwelt beschäftigen, einzelne technologische Neuheiten erforschen und zudem die soziale Verteilung anschauen. Wir wollen nicht nur auf die Einzelpersonen, sondern auch auf die Rahmenbedingungen eingehen.
Frage: Wie sieht die Förderung aus?
Zeeb: Das Forschungsnetzwerk wird vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Frage: Welche verschiedenen Ansätze gibt es?
Zeeb: Zunächst wäre da das „Ready to Change“-Projekt. Dabei werden die Gemeinden genauer angeschaut, wie bereit sie sind, die körperlichen Aktivitäten zu unterstützen. Ein anderes Projekt, „Afoot“, arbeitet mit Stadtplanern zusammen und entwickelt Beratungsformate.
Frage: Was meint das Projekt „Technology“?
Zeeb: Dabei geht es um technologiegestützte Intervention, bei der die Sensorthematik, etwa mittels Armbändern, eine Rolle spielt. Auch soll vor­aussagbar werden, ob man mit technologischen Ansätzen Aussagen über zukünftige Gebrechlichkeit machen kann. Das ist ein bisschen Zukunftsmusik.
Frage: Wie kann die Bewegung noch gefördert werden?
Zeeb: Ein weiteres Projekt, „Outdoor Active“, beschäftigt sich mit körperlicher Aktivität im Freien. Dort wird eine Diagnose auf Bevölkerungsebene erstellt – was sind Wünsche oder Hinderungsgründe. Das Projekt findet wahrscheinlich in Bremen-Hemelingen statt. Zu guter Letzt gibt es den Ansatz, in drei Gruppen mit je 300 Personen zu intervenieren – mit Papier oder Flyer, internetbasiert und internetbasiert mit zusätzlichem Schrittzähler – und die Reaktionen und Ergebnisse zu vergleichen.
Frage: Worum geht es in den übergreifenden Maßnahmen?
Zeeb: Zum einen gibt es das Querschnittsprojekt „Equal“. Es besteht immer die Gefahr, bestimmte soziale Gruppen ein- oder auszuschließen. Wir wollen gesundheitliche Gerechtigkeit für alle erreichen und mögliche Unterschiede ausgleichen – nicht noch verstärken. Beim Graduiertenprogramm für Doktorandinnen und Doktoranden bilden wir den Nachwuchs aus.
Frage: Warum zielt das Projekt auf die Altersgruppe 65 plus ab?
Zeeb: Dort haben wir den Übergang von Beschäftigung zu Post-Beschäftigung angesiedelt. Es ist bekannt, dass weniger als die Hälfte dieser Altersgruppe sich ausreichend bewegt, also mindestens 30 Minuten am Tag so körperlich aktiv ist, dass der Herzschlag hochgeht und man schwitzt. Die Zielgruppe des Projekts umfasst um die 300 000 Menschen.
Frage: Was ist das Ziel?
Zeeb: Wir wollen – auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – diesen Anteil erhöhen und praxis- und alltagsnahe Möglichkeiten entwickeln.
Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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