• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Delmenhorst

Sicherheit: Korrosionsgefahr wird untersucht

15.03.2014

Delmenhorst Seit vergangenem Donnerstag werden im City-Parkhaus Potenzialfeldmessungen vorgenommen. Die Arbeiten, die von Ebene 9 bis zur Ebene 1 stattfinden, werden nach Angaben der Stadtwerke nach aktuellem Stand voraussichtlich noch bis in die übernächste Woche hinein andauern. Dies sei auch witterungsabhängig. „Eine Mindesttemperatur von fünf Grad des Baumaterials ist notwendig für die Arbeiten“, sagt Frank List, Bereichsleiter Service der SWD-Gruppe (Stadtwerke Delmenhorst).

Die elektrochemische Potenzialfeldmessung dient zur Beurteilung aktueller Korrosionsvorgänge in der Bewehrung (Betonstahlstäbe/-geflecht zur Verstärkung) von Stahlbetonbauteilen, erläutert List. Im Winter würden Chloride (Streusalze) durch Fahrzeuge in Parkhäuser getragen. Die Chloride dringen in den Beton und zu den Armierungsstählen vor. „Dadurch besteht die Gefahr von Lochfraßkorrosion, welche die Bewehrung schwächt und so zur Beeinträchtigung der Standsicherheit des Gebäudes führen kann“, erklärt List.

Im vergangenen Juni sei bei Ausbesserungsarbeiten der Rampe im Erdgeschoss Chloridkorrosion im Baumaterial festgestellt worden, so der Bereichsleiter. Daraufhin beauftragten die Stadtwerke Delmenhorst die Materialprüfungsanstalt in Bremen zu weiteren Untersuchungen. Diese ergaben im September, dass der Chloridgehalt im Stahlbeton des Parkhauses teilweise zu hoch ist – in den unteren Ebenen stärker ausgeprägt als oben. Nach weiteren Untersuchungen im Dezember und der Freilegung von Teilen des Bewährungsstahls stand fest, dass umgehend genauere Messungen getätigt werden müssen. Eine Teilsperrung der Außenbereiche wurde vorgenommen. „Es besteht jedoch keine Einsturzgefahr“, betont List.

Die Potenzialfeldmessungen in dem 1974 erbauten City-Parkhaus nimmt das Ingenieurbüro Bröggelhoff aus Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Jade Hochschule vor. Die Korrosion von Stahl im Beton ist ein elektrochemischer Prozess. Mit einem Potenzialfeldmessgerät, das als Elektrode dient, werden die Spannungsdifferenzen innerhalb der Bewehrung bis zur Oberfläche gemessen. Bereiche, die den Strom besser leiten, seien ein Anzeichen für Korrosion durch die erhöhte Chloridkonzentration, erklärt Bauingenieurin Etje Müller.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Newsletter zur Wahl im Nordwesten erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Nach Abschluss der Messungen wird ein Instandsetzungskonzept über den Ist-Zustand, die Möglichkeiten einer etwaigen Sanierung sowie deren Kosten erstellt“, sagt SWD-Ingenieur List.

Der Parkhaus-Betrieb soll derweil trotz der Messungen aufrechterhalten werden. „Das ist jedoch mit Einschränkungen verbunden. Die Sicherheit muss gewährleistet sein, gerade wenn Bodenöffnungen vorgenommen werden müssen“, sagt List. Zudem sei ein Parken in der Ebene, in der gerade gemessen würde, nicht möglich. Wenn es zu eng wird, empfiehlt er, ab Montag auf die Parkplätze an den Graftwiesen auszuweichen.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2083
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.