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NWZonline.de Region Delmenhorst

Krankenhaus-Fusion: Labor-Mitarbeiter sorgen sich um Zukunft

05.01.2016

Delmenhorst „Unsere kooperierenden Laborgemeinschaften sind für Sie vor Ort. Schicken Sie Ihre Proben nicht auf lange Reisen, sondern direkt ums Eck.“ So wirbt das Labor Dr. Wisplinghoff mit Stammsitz in Köln, seit Mitte 2013 auch in Delmenhorst mit einer Niederlassung ansässig, für seine Dienstleistungen für Krankenhäuser und Arztpraxen. Seit zweieinhalb Jahren ist auch das St.-Josef-Stift Wisplinghoff-Kunde. Das Krankenhaus-eigene Labor mit sechs Vollzeitkräften wurde geschlossen, seine Mitarbeiter auf andere Arbeitsplätze umgesetzt. Stifts-Geschäftsführer Thomas Breidenbach, jetziger Geschäftsführer der Holding Josef-Hospital Delmenhorst Mitte gGmbH, nannte damals den Zwang zur Kosteneinsparung als Grund für die Außer-Haus-Vergabe der Laborleistungen.

Dieses Schicksal könnte im Zuge der Fusion von St.-Josef-Stift und Städtischem Klinikum jetzt auch auf die elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Laborinstituts des Städtischen Klinikums zukommen. Bei ihnen geht laut einem der NWZ  bekannten Informanten die Angst um. „Es wurde unter anderem gesagt, dass den Mitarbeitern hausinterne Angebote gemacht werden. Das Wort wurde definitiv nicht gehalten!“, teilt er mit.

„Wir befinden uns in Gesprächen, sowohl mit den Mitarbeitern als auch dem Betriebsrat. Wenn man sich die Wirtschaftlichkeit auf die Fahnen schreibt, dann einheitlich“, ließ Breidenbach über seine Pressesprecherin Mandy Lange am Montag auf Nachfrage mitteilen. Die Geschäftsführung stelle sich die Frage, wo die Ressourcen seien, die man im Zuge angestrebter Kosteneinsparungen vielleicht noch heben könne.

Ganz so einfach ginge das nicht, sagt hingegen Arbeitnehmervertreter Gert Prahm: „Outsourcing ist nicht, nur unter bestimmten Vorgaben wie die Tarifbindung.“ Und die sei bei Wisplinghoff nicht gegeben, so der Klinikums-Betriebsratsvorsitzende. Die bisherigen Gespräche zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung zur Zukunft des Laborinstituts seien ohne Ergebnis geblieben. „Im Rahmen des Zukunftssicherungsvertrages ist da eine Hürde“, so Prahm.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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