Delmenhorst - Die Kleinkunst Bewegung Delmenhorst ist zurück. Unter dem Namen Kleinkunst Bewegung Plattenbau erspielen sich lokale Bands ihre Aufnahmesession in dem Bookholzberger Studio „Hörwerk“ selbst.
„Am 6. Juni ab 21 Uhr geht es heiß her“, erklärt Kleinkunst Bewegung Vorstand Lars Hochmann das aktuelle Vorgehen des jüngsten Heimatvereins der Welt. Die Delmenhorster Musikkapellen Disco (Indie/Punk Rock, Stadionrock), Jeremiad (Grunge, Indie) und The Rudetones (Ska, Rocksteady) bitten zum Tanz und zur Kasse. Mit dem Eintrittsgeld, bei dem jeder Besucher in der Höhe ein Mitspracherecht hat (drei bis fünf Euro), werden Aufnahmen der Bands im Analogtonstudio von „Hörwerk“ finanziert. Die Delmenhorster haben mit dem Konzertbesuch die Chance, selbst als Kulturmäzen aufzutreten und den hiesigen Künstlern den Weg zur eigenen Studioaufnahme zu ebnen.
Im neuen Phönix von Ahmet Cetinkaya in den Tennishallen des Delmenhorster Tennis Club (DTC), der sich nach der Ausrichtung des Amigo Hayrides als fantastische Kulturstätte bewiesen hat, präsentiert die Kleinkunst Bewegung ihren neuesten Streich und ist dabei selbst nicht in der Verantwortung: „Ahmet ist der Veranstalter, die Bands bekommen das Geld, um es im Hörwerk-Tonstudio zu lassen, und wir sind wie fast immer ausschließlich als Kunst-liebender Vermittler tätig“, erklärt Kleinkunst Bewegung-Vorstand Hochmann.
