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NWZonline.de Region Delmenhorst

Besuch: Migration und Integration in den Genen

06.04.2017

Delmenhorst „Migration und Integration stecken in den Genen der Stadt Delmenhorst.“ So hat der zweite stellvertretende Bürgermeister der dänischen Partnerstadt Kolding, Christian Haugk, seine Eindrücke nach einem Besuch in Delmenhorst zusammengefasst. Das Thema Integration bildete einen der Schwerpunkte des dreitägigen Aufenthalts.

Einen ersten Einblick in historische Aspekte der Zuwanderung nach Delmenhorst bekamen Delegationsleiter Haugk, die beiden Ratsfrauen Yrsa Mastrup und Annie Terp Thomsen sowie Helle Thiele, Direktorin für Kinder und Bildung in der Verwaltung der Kommune Kolding, gleich zu Beginn bei einer Führung durch das Nordwestdeutsche Museum für Industriekultur. Denn dabei ging es nicht zuletzt um die Arbeitskräfte, die von Anfang an in großen Zahlen aus fremden Ländern auf die „Wolle“ geholt worden waren und deren Kinder und Kindeskinder heute einen Teil der Delmenhorster Bevölkerung ausmachen. Um aktuelle Ansätze, wie sich Migranten möglichst erfolgreich in die hiesige Gesellschaft integrieren lassen, drehte sich ein Fachgespräch am zweiten Tag in der erst vor einem halben Jahr eröffneten Kontaktstelle für Flüchtlinge und interkulturelle Angelegenheiten. Im Beisein von Oberbürgermeister Axel Jahnz, der die Gäste am Vorabend bereits offiziell empfangen hatte, stellten Vertreter der Verwaltung sowie von Wohlfahrts- Bildungs- und Kultureinrichtungen verschiedene Projekte vor.

Großes Interesse der Dänen weckten vor allem die Integrationslotsen. Die Helfer stehen schon seit mehreren Jahren Zuwanderern zur Seite und haben sich außerordentlich bewährt, als seit Sommer 2015 immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland und damit auch nach Delmenhorst kamen. Sie wollten diese Idee ehrenamtlicher Lotsen, die in speziellen Kursen qualifiziert werden, mit nach Hause nehmen und überlegen, ob sie sich auch in Kolding umsetzen lasse, sagte Christian Haugk. „Wir können sehr viel von Delmenhorst lernen“, meinte er. Denn Migration spiele hier schon länger eine Rolle als in seiner Heimat.

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