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NWZonline.de Region Delmenhorst

INTERVIEW: Mit „Captain Silver“ zum Sieg

09.03.2010

Von MARKUS RESENSKI

Frage: Sie haben in Oldenburg am 14. Wettbewerb für Auszubildende im Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR), Sektion Weser-Ems, teilgenommen und den 1. Platz erreicht. Wie überraschend war der Sieg für Sie?

ANNA KIRCHNER: Das war schon sehr überraschend für mich. Die 14 Konkurrenten haben teilweise richtig gute Arbeiten abgeliefert. Aber anscheinend hat die Jury meine Idee am meisten überzeugt.

Frage: Was mussten Sie denn für Aufgaben bewältigen?

KIRCHNER: Die Prüfung bestand aus mehreren Teilen: Zum einen sollten wir beim Abschnitt „Warenkunde“ Lebensmittel und berufstypische Gegenstände erkennen. Dann gab es noch das „Aroma-Nosing“. Hier mussten die Teilnehmer zehn Aromen richtig erraten. Der Hauptteil bestand aber darin, ein Motto kreativ und fachlich richtig auf einem Show-Tisch umzusetzen. Dazu zählte die Anordnung von Gläsern und Besteck mit stimmiger Dekoration, aber auch ein zum Thema passendes Menü sollten wir uns ausdenken.

Frage: Für welches Thema haben Sie sich entschieden?

KIRCHNER: Ich habe mir das Thema „Captain Silvers Beute“ ausgesucht. Dazu habe ich mir von meiner Freundin reichlich Silberbesteck ausgeliehen und meinen Show-Tisch maritim mit Seesternen, Muscheln, einem Piraten und einer Meerjungfrau dekoriert. Das Vier-Gänge-Menü habe ich thematisch darauf abgestimmt.

Frage: Was haben Sie sich für ein Menü ausgedacht?

KIRCHNER: Mein Menü bestand aus einer Hummersuppe als Vorspeise, danach gebratener Thunfisch in Sesam, als Hauptgang hatte ich mir Regenbogenforelle mit grünem Spargel ausgedacht. Als Nachspeise schließlich flambierte Pfirsischhälften mit Grand-Marnier-Creme.

Frage: Zum welchen Themen hat die Konkurrenz ihren Tisch dekoriert?

KIRCHNER: Das war ganz unterschiedlich. Es gab beispielsweise das Thema Ägypten, die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika, Luxus oder Route 66.

Frage: Neben dem klassischen Teil gab es noch einen „Service-Battle“. Was genau kann man sich denn darunter vorstellen?

KIRCHNER: Der „Service-Battle“ zählte nicht mit zur Gesamtwertung und war eher zur Auflockerung vorgesehen. Hierbei sind immer zwei Auszubildende gegeneinander angetreten und mussten auf Zeit beispielsweise Weinflaschen öffnen, den Tisch eindecken oder Servietten falten.

Frage: Inwiefern ist der gewonnene Wettkampf für Sie eine Bereicherung?

KIRCHNER: Der Wettbewerb war auf jeden Fall eine gute Erfahrung und Vorbereitung auf meine Abschlussprüfung, denn da sind ähnliche Aufgaben unter Zeitdruck zu bewältigen. Ob mir der Sieg im Berufsleben weiter hilft, kann ich nicht sagen. Mein Chef hat sich auf jeden Fall darüber gefreut.

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