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NWZonline.de Region Delmenhorst

Museumsfachmann steht an neuer Spitze

25.03.2015

Delmenhorst Seine erste Sitzung im Jahr 2015 hat der neue Leiter des Nordwolle-Museums, Dr. Carsten Jöhnk, schon einmal gemeistert: Im wissenschaftlichen Beirat des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur standen vor allem personelle Fragen auf der Tagesordnung.

Doch bevor es an die Klärung ebensolcher Fragen ging, stellte sich der Neuling dem Beirat vor. Er berichtete von seinem beruflichen Werdegang, skizzierte aber auch erste Vorhaben, die er in Delmenhorst umsetzen möchte. Mit Erfolg: Der Beirat hatte begrüßt, dass mit Dr. Jöhnk ein kompetenter und erfahrener Museumsfachmann für die Stadt gewonnen werden konnte, der zudem auch wissenschaftlich gut in der Region vernetzt ist.

Zum neuen Sprecher des wissenschaftlichen Beirats wurde Prof. Dr. Bernd Haasler, Technikdidaktiker der Pädagogischen Hochschule Weingarten, einstimmig gewählt. Haasler folgt im Sprecheramt Prof. Dr. Hans Heinrich Bass, Ökonom der Hochschule Bremen, der nach einigen Jahren das Amt als Sprecher abgeben wollte. Ihm wurde vor allem ausdrücklich dafür gedankt, den Beirat nach einer Zeit des Stillstands neu konstituiert und in seiner Arbeit wieder etabliert zu haben.

Neu in den wissenschaftlichen Beirat berufen wurde Frau Dr. Eva Schöck-Quinteros, Historikerin der Universität Bremen. Hans-Hermann Precht wurde indes bei der Sitzung ausdrücklich darum gebeten, dem wissenschaftlichen Beirat auch im Ruhestand beratend beiseite zu stehen. Verständlich: Schließlich ist er Museumsmitarbeiter der ersten Stunde und ehemaliger Leiter des Museums.

Positive Rückmeldung kam seitens des Beirates zudem zu Beginn der Sitzung für die aktuelle Sonderausstellung „Mode made in Delmenhorst – Aufstieg, Glanz und Niedergang der Bekleidungsindustrie“: Diese wurde aufgrund der positiven Resonanz verlängert. Der Weg des Fabrikmuseums, sich thematisch neben der Nordwolle industriekulturell auch breiter aufzustellen, sollte weiter gestärkt werden.