Delmenhorst - Das lange Warten der Delmenhorster auf einen Supermarkt in der Innenstadt hat nun ein Ende. Die Inkoop-Gruppe, die neun Märkte in Delmenhorst und der Region betreibt, plant bereits im August einen neuen Markt im Selve-Haus an der Langen Straße zu eröffnen. Auf 500 Quadratmetern wird man dort alles finden können „was den Bewohnern und Berufstätigen in der Delmenhorster Innenstadt gefehlt hat“, sagt Petra Kosten, Geschäftsführerin von Inkoop.
Ein Lebensmittelmarkt hat den Delmenhorstern schon lange gefehlt. Seitdem Inkoop 2009 aus dem Untergeschoss des Hertie-Gebäudes ausgezogen war, war die Gruppe auf der Suche nach einem neuen Standort. Vor knapp vier Wochen wurde sie dann fündig: „Wir haben schon immer die Augen offen gehalten und jetzt haben wir den geeigneten Standort gefunden – wieder mitten in der City. Die Gespräche mit dem Vermieter Karl-Josef Hengemühle verliefen sehr gut“, so Kosten.
Der neue Markt wird das Untergeschoss im Selve-Haus beziehen. Bis vor kurzen war dort noch das Bekleidungsgeschäft „Madonna“ untergebracht. „Der neue Markt wird ein neues Angebot haben. Es wird rein um die Selbstbedienungs-Artikel gehen. Eine Fleischtheke wird es zum Beispiel nicht geben, da die jeweiligen Geschäfte in unmittelbarer Nähe liegen“, so Kosten weiter.
So wird es zwar alle Produkte eines normalen Inkoop-Marktes geben – jedoch nicht in der üblichen Auswahlbreite. „Der Markt ist für Schnelleinkäufe gedacht – alles was in eine Einkaufstüte passt. Für Getränke und andere Großeinkäufe gibt es unsere anderen vier Supermärkte in Delmenhorst“, sagt die Geschäftsführerin.
Und da der Markt kleiner ist und anders aufgebaut sein soll, bekommt die City-Filiale von Inkoop auch einen neuen Namen. „Wie der Markt genau heißen soll und welches Design die Filiale prägen soll, wissen wir noch nicht genau. aber die Planungen laufen auf Hochtouren und es gibt auch schon die ersten Vorschläge“, freut sich Petra Kosten.
Besonderer Clou des neuen Marktes: Im Eingangsbereich wird es Mikrowellen und Sitzgelegenheiten geben, damit zum Beispiel Berufstätige oder Schüler ihre gekaufte Mahlzeit gleich vor Ort einnehmen können. Kosten: „In der Filiale in Ganderkesee haben wir das System mit den Mikrowellen auch schon erprobt. Dort wird es gut angenommen.“
