Delmenhorst - Jung, neugierig und ein großer Forscherdrang. Drei Eigenschaften, die auf Evelyn Reisch, Hakvin Vosteen und Gustav Krüger zutreffen. Mit ihrem Experiment zur Bestimmung der Luftbelastung mit Flechten im Raum Delmenhorst haben die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums in diesem Jahr den 2. Platz des Wettbewerbs „Jugend forscht“ gewonnen.
Doch sie sind nicht die einzigen: Zehn weitere Schülergruppe des Gymnasiums (insgesamt 27 Schüler), ein Lehrer und sogar die ganze Schule sind vergangene Woche von der Jury in Emden ausgezeichnet worden. „Noch nie hat eine so große Gruppe unserer Schule an dem Wettbewerb teilgenommen und war so erfolgreich. Ihr könnt alle ganz stolz auf Euch sein“, sagte Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke am Dienstag zu ihren Schülern.
Doch dabei blickte sie auch in Richtung der Lehrer, die bei den Experimenten als Betreuer fungierten. Lehrer Christian Fuchs wurde für seine Leistungen bei der Projektbetreuung sogar mit einem auf 100 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Einen noch höheren Preis gewann die Schule: „Unser Gymnasium wurde durch den Gesamterfolg der Schüler mit dem Schulpreis in Höhe von 1000 Euro ausgezeichnet“, freut sich Fitsch-Saucke. Beide Geldbeträge sollen für die Förderung jünger Talente an der Schule gebraucht werden.
Um die Förderung der jungen Forscher kümmern sich am Gymnasium seit 2010 die Lehrer Matthias Körperich, Michael Sellner und Christian Fuchs. „Alle Schüler machen das freiwillig. Das ist für uns das Wichtigste“, so Fuchs.
