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NWZonline.de Region Delmenhorst

MINISTERERLASS: Orientierungsplan fordert „Bildung als Lebenshilfe“

01.04.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE]DELMENHORST DELMENHORST/MV - Mit einer Reihe von Maßnahmen, wie der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter durch Fort- und Weiterbildung, setzt die Lebenshilfe Delmenhorst und Umgebung den Anfang des Jahres vom Kultusministerium vorgelegten „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich“ um. Alle 75 Mitarbeiter in den vier Lebenshilfe-Tagesstätten in Delmenhorst und Ganderkesee sind bereits in einer Auftaktveranstaltung durch die Leiterin der Fachberatung, Ilka Albers, und den Pädagogischen Leiter Erwin Drefs über die Inhalte des neuen Bildungsauftrags informiert worden. Themenspezifische Veranstaltungen unter dem Motto „Bildung ist Lebenshilfe“ folgen in den kommenden Monaten. Albers und Drefs fungieren zudem als Bindeglied zu anderen Einrichtungen und helfen ihnen bei der Umsetzung des neuen Orientierungsplanes.

Nach den aus deutscher Sicht schlechten „Pisa“-Erfahrungen legt der neue Plan jetzt einen Schwerpunkt im Bereich Bildung, nachdem jahrelang Betreuung und Erziehung im Vordergrund standen. Fragen nach der Entwicklung der Kinder, wie sie lernen und auf welche Art herausgefunden werden kann, was sie überhaupt brauchen, stehen dabei im Vordergrund.

„Für unsere Einrichtung eigentlich nichts Neues“, sagt Lebenshilfe-Geschäftsführerin Irma Michel. Denn die künftig geforderten schriftlichen Dokumentationen des Entwicklungsstandes jeden einzelnen Kindes beispielsweise gebe es bei der Lebenshilfe schon länger. In den Lebenshilfe-Einrichtungen werden 400 Kinder, darunter 60 mit Behinderungen, auf ihr späteres Leben vorbereitet.

Als großen Vorteil sehen die Pädagogen die jetzt geforderte engere Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule. „Beide müssen sich auf ein Niveau begeben“ formuliert Drefs den Auftrag des Kultusministeriums. Mehr Geld für die Umsetzung des Konzeptes wird es allerdings nicht geben. „Wir bündeln deshalb unser Bordmittel“, meint Drefs.

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