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NWZonline.de Region Delmenhorst

Park bietet Löwen und Hasen Heimat

16.07.2005

DELMENHORST 18 Jungen und Mädchen haben am Projekt teilgenommen. Drei Monate haben sie an den Skulpturen gearbeitet.

Von Reiner Kramer DELMENHORST - Wilde Tiere schmücken fortan den Wollepark, allerdings nur aus Stein: Die Skulpturen sind entstanden im Rahmen des Projektes „Kunstwerken – Skulpturen für den Wollepark“, veranstaltet vom Nachbarschaftsbüro im Wohnquartier.

Von Anfang April bis Ende Juni hatten 18 Jugendliche und junge Männer und Frauen klare Konturen in dicke Sandstein-Felsen geschlagen. Acht Jugendliche zählten zum festen Künstlerstamm, sagte gestern Jürgen Knapp, der die künstlerische Leitung bei dem Projekt hatte. Zum Abschluss hatten sich alle Beteiligten noch einmal zu einem großen Picknick im Park versammelt.

Ein Hase ist entstanden, direkt vor dem See steht ein Haikopf, eine Schildkröte reckt interessiert unter einem großen Baum den Kopf in die Höhe und ein lang gezogener Menschenkopf wacht von erhobener Position über das Treiben der Tiere. Auch ein Ensemble aus Simpson-Figuren wurde geformt. Das wird auf dem Platz des abgerissenen Kioskes stehen, einige Vorarbeiten sind dafür noch zu bewerkstelligen.

„Wie ein großes Familientreffen“ sei das Projekt gewesen, berichtete Jürgen Knapp. Die Idee, das eigene Umfeld kreativ zu gestalten, sei schön verwirklicht worden. Auch die Teilnehmer äußerten sich rundum zufrieden: „Es hat wirklich Spaß gemacht“, meinten die Brüder Urim und Tahir Mujaj, die gemeinsam den Haikopf gestaltet hatten. Kevin Kuhlmann, der das dreimonatigen Projekt als Praktikant im Nachbarschaftsbüro begleitet hatte, stimmt zu und ergänzt: „Ein wenig stolz ist man auch, wenn die eigene Skulptur ausgestellt wird.“

Gefördert wurde die Aktion über das LOS-Projekt – Lokales Kapital für soziale Zwecke – mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds. Dahinter steckt neben der Verschönerung des Wohnumfeldes auch die Qualifizierung von Jugendlichen, erläuterte Simona Schmidt, zuständig für die Gemeinwesenarbeit beim Nachbarschaftsbüro. Ein ausgestellte Zertifikat soll den Jugendlichen helfen, Arbeit oder einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch die soziale Kompetenz wurde gefördert, so Schmidt.

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