Delmenhorst/Ganderkesee - Die Mitglieder des Ortsverbandes Delmenhorst im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) wollen mit ihrem Wissen, ihrer Fachkompetenz und ihrem Können die Rettungskräfte in großen Katastrophenfällen oder Notlagen wie Hochwasser und Sturm funktechnisch unterstützen. Das war ein Ergebnis der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung im „Oldenburger Hof“ in Ganderkesee, auf der der Ortsverband die Pläne für das Amateurfunk-Jahr 2014 beriet. Auf dem Programm stand zudem die Vorstandswahl. Günter Erdmann ist alter und neuer Vorsitzender des DARC-Ortsverbands Delmenhorst. Mit großer Mehrheit bestätigten ihn die Funkamateure aus dem Bereich Delmenhorst, Ganderkesee, Bookholzberg und Hude in seinem Amt, das er nun im dritten Jahr ausübt.

Vor rund 40 Mitgliedern berichtete Erdmann von den Vereinsaktivitäten im Jahr 2013. Drei neue Funkamateure erlangten nach ihrer Ausbildung die Amateurfunklizenz. Auf dem Bundeswehrübungsgelände „Große Höhe“ fand Anfang Mai ein weiteres Antennentestwochenende mit Aufbau, messtechnischer Optimierung sowie praktischer Erprobung von selbstgebauten, großen Kurzwellen-Draht-Richtantennen statt, verbunden mit einem „Antennenmess-Workshop“. Anfang Juni richtete der DARC Delmenhorst eine mobile „Funk-Fuchsjagd“ mit Teilnehmern aus Bremerhaven, Bremen, Vechta, Wunstorf, Soltau und Minden bei Hengsterholz aus. Ende Juni fand auf dem Gelände des Schützenvereins Urneburg ein „Fieldday-Wochenende“ statt. Daneben nahmen die Mitglieder an verschiedenen internationalen Funkwettbewerben teil – von der häuslichen Funkamateur-Kurzwellenstation aus oder von im Feld aufgebauten mobilen Funk-Stationen mit Zelt und Stromgenerator.

Während der Jahreshauptversammlung besprachen die Mitglieder auch die nächsten Projekte des Ortsverbandes, wie gemeinsame Unternehmungen sowie Vorträge zu Themen der Funktechnik.

Weiterer Diskussionspunkt war die Intensivierung der Nachwuchsförderung für das Amateurfunk-Hobby.